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Mythos Erotik

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Erotik ist ein spezifisch menschliches Phänomen, das für persönliche Lebensqualität und Erfüllung von höchstem Wert ist. Dennoch wird die Erotik heute von zwei starken Kräften beeinflusst: Einerseits überfluten Medien, Mode und Werbung mit sexuellen Reizen, während die Feinheit des Empfindens oft verloren geht. Andererseits zeigt die steigende Zahl unglücklicher Paare in der Psychotherapie eine große Verunsicherung und fehlende Leidenschaft in den Schlafzimmern. Ruediger Dahlke sieht als Hauptursache eine falsch verstandene Emanzipationsbewegung, die sich in Sexismus-Debatten verliert und die geschlechtliche Polarität als Grundlage für gesunde Sexualität aus den Augen verliert. Der Autor hinterfragt die Anwendbarkeit moderner Rollenbilder auf die körperliche Liebe und fordert eine Wiederentdeckung der Erotik als Gegenentwurf zu politisch korrekter, aber substanzloser Gleichmacherei im Bett. Die gesamte menschliche Entwicklungsgeschichte, einschließlich Evolution und physischer Gesetzmäßigkeiten, ist eng mit der Kultur und ihren Mythen verknüpft. Diese spiegeln die vielfältigen Aspekte der Liebe wider, wie Venus und Mars oder Tristan und Isolde, und finden sich auch in zeitgenössischen Bestsellern, in denen die sexuelle Erfüllung der Frau im Mittelpunkt steht.

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Mythos Erotik, Ruediger Dahlke

Sprache
Erscheinungsdatum
2013
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(Hardcover),
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Beschädigt
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Titel
Mythos Erotik
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Ruediger Dahlke
Verlag
Scorpio
Erscheinungsdatum
2013
Einband
Hardcover
ISBN10
3943416011
ISBN13
9783943416015
Reihe
Beschreibung
Erotik ist ein spezifisch menschliches Phänomen, das für persönliche Lebensqualität und Erfüllung von höchstem Wert ist. Dennoch wird die Erotik heute von zwei starken Kräften beeinflusst: Einerseits überfluten Medien, Mode und Werbung mit sexuellen Reizen, während die Feinheit des Empfindens oft verloren geht. Andererseits zeigt die steigende Zahl unglücklicher Paare in der Psychotherapie eine große Verunsicherung und fehlende Leidenschaft in den Schlafzimmern. Ruediger Dahlke sieht als Hauptursache eine falsch verstandene Emanzipationsbewegung, die sich in Sexismus-Debatten verliert und die geschlechtliche Polarität als Grundlage für gesunde Sexualität aus den Augen verliert. Der Autor hinterfragt die Anwendbarkeit moderner Rollenbilder auf die körperliche Liebe und fordert eine Wiederentdeckung der Erotik als Gegenentwurf zu politisch korrekter, aber substanzloser Gleichmacherei im Bett. Die gesamte menschliche Entwicklungsgeschichte, einschließlich Evolution und physischer Gesetzmäßigkeiten, ist eng mit der Kultur und ihren Mythen verknüpft. Diese spiegeln die vielfältigen Aspekte der Liebe wider, wie Venus und Mars oder Tristan und Isolde, und finden sich auch in zeitgenössischen Bestsellern, in denen die sexuelle Erfüllung der Frau im Mittelpunkt steht.