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Über die Bedeutung geistiger Aktivität für den Erhalt der kognitiven Leistungsfähigkeit und über Chancen der Kompensation fluider Vor-Alternseffekte im Erwerbsalter

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Langzeitarbeitslosigkeit und demografischer Wandel stellen zentrale gesellschaftliche Herausforderungen dar. Die Erhaltung der kognitiven Leistungsfähigkeit während der Erwerbsbiografie ist entscheidend, insbesondere für Langzeitarbeitslose. Diese Studie untersucht die Zusammenhänge zwischen arbeitslosigkeitsbedingten Leistungseinbußen und der Hypothese des arbeitslosigkeitsinduzierten Vor-Alterns im Vergleich zur Disuse-Hypothese. Dabei werden die fluiden und kristallisierten Intelligenzleistungen von über 4500 Langzeitarbeitslosen analysiert, die an einem berufsbezogenen Aktivierungsprogramm teilnahmen. Die Ergebnisse zeigen eine altersnormierte linkssteile Verteilung der Intelligenzleistungen mit einer Abweichung von etwa 10 IQ-Punkten von der Normalverteilung. Es wurden statistisch signifikante negative Zusammenhänge zwischen der Dauer der Arbeitslosigkeit und den fluiden Leistungen festgestellt, insbesondere ab einer Dauer von 5 Jahren. In der bildungsfernen Stichprobe fanden sich jedoch keine klaren Belege für kristallisierte Einbußen. Die Analyse deutet darauf hin, dass die fluide Leistungsfähigkeit durch Schutzfaktoren eines neuroprotektiven Lebensstils beeinflusst wird. Zudem zeigen die Ergebnisse, dass fluide Lern- und Leistungsressourcen reaktivierbar sind, was mit einer signifikanten Steigerung der Selbstwirksamkeitserwartung nach dem Treatment einhergeht.

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Über die Bedeutung geistiger Aktivität für den Erhalt der kognitiven Leistungsfähigkeit und über Chancen der Kompensation fluider Vor-Alternseffekte im Erwerbsalter, Inga Freienstein

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2013
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