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Medizinische Universitätsklinik Greifswald von Katsch bis zur Wiedervereinigung Deutschlands

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Als Gerhardt Katsch 1958 die Klinik an seinen Schüler Friedrich Müller übergab, begann eine herausfordernde Zeit, geprägt von zwei Entwicklungen. Zunächst beschleunigte sich in der Inneren Medizin der Differenzierungsprozess, wodurch neue Bereiche wie Endokrinologie, Gastroenterologie und Nephrologie als eigenständige Disziplinen entstanden, die Platz und Ressourcen beanspruchten. Gleichzeitig begann 1969 der Bau von vier Reaktorblöcken des Kernkraftwerks in Lubmin, was zu einem erheblichen Bevölkerungswachstum in Greifswald führte und neue Stadtteile entstehen ließ. Dies erhöhte die Anforderungen an die medizinische Versorgung, da es in Greifswald kein kommunales Krankenhaus gab und die Universitätskliniken die Versorgung sicherstellen mussten. Der Neubau eines Klinikums kam jedoch nicht schnell genug voran, um vor der Wende wirksam zu werden, was zu erbitterten Verteilungskämpfen um Räume und Betten auf dem Campus des Universitätskrankenhauses führte. Anbauten und Provisorien prägten das Bild der Medizinischen Klinik. In der Not entstanden verschiedene Szenarien, wie die Auslagerung der Medizinischen Fakultät oder die Umsiedlung einiger Kliniken in umliegende kommunale Krankenhäuser. Das letzte Jahrzehnt der DDR war auch in Greifswald von einem Widerspruch zwischen hochgesteckten Zielen und schwindenden Ressourcen geprägt, während viele Ärzte resignierten und die DDR verließen. Dennoch setzten sich die Daheimgebliebenen aufo

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Medizinische Universitätsklinik Greifswald von Katsch bis zur Wiedervereinigung Deutschlands, Günter Ewert

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2014
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