Luther und die deutsche Sprache
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Wenn alle nachlesen und auch wirklich verstehen könnten, was Gott den Menschen zu sagen hat, dann, so meinte der Theologe, müsse der protestantische Glaube seinen Siegeszug antreten. Dass Luther mit seinem Werk der literarischen Hochsprache und dem Neuhochdeutschen die Bahn brach, war sozusagen ein unbewusster, dafür aber umso grandioserer Nebeneffekt. Vorliegende Publikation beschließt die Reihe zu sechs Wartburg-Ausstellungen im Verlauf der Lutherdekade. Gerade weil Sprache und Ort hier eine solch populäre Liaison eingingen, ist ihr Verknüpfen in einem Band so stimmig wie der beredte Nachklang von Ruth Tesmars „Briefen an Luther“, worin ganz im Sinne des schöpferischen Bibelübersetzers Wort und Bild ineinanderfließen.