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Verlorene Mitte - feindselige Zustände

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Polarisierungen haben die Mitte der Gesellschaft erreicht und beeinflussen sie. Die herkömmliche Mitte verliert an Bedeutung, während sich Menschen einer neuen, radikalen Mitte zuwenden, die ihren Zusammenhalt durch die Abwertung anderer Gruppen stärkt. Die aktuelle „Mitte-Studie“ der Friedrich-Ebert-Stiftung untersucht dies anhand einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage, die von Herbst 2018 bis Frühjahr 2019 durchgeführt wurde. Die Autorinnen und Autoren analysieren die politischen und sozialen Einstellungen der Bundesbürger und beleuchten die Fragilität und Spaltung der gesellschaftlichen Mitte, die traditionell als Garant für Stabilität galt. Rechtsextreme Gruppen treten zunehmend an der Seite „normaler“ Bürger auf, während rechtspopulistische Forderungen in Politik und Debatte an Einfluss gewinnen. Die Studie fragt, wie weit rechtsextreme und menschenfeindliche Einstellungen in die Mitte der Gesellschaft eingedrungen sind, ob Polarisierungen die Norm der Gleichwertigkeit aller Gruppen verschoben haben und ob die demokratische Mitte geschrumpft ist. Die „Mitte-Studie“ untersucht seit 2002 antidemokratische Einstellungen in der deutschen Bevölkerung und bietet wertvolle Einblicke in diese Entwicklungen.

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Verlorene Mitte - feindselige Zustände, Andreas Zick

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Erscheinungsdatum
2019
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(Paperback),
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Titel
Verlorene Mitte - feindselige Zustände
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Andreas Zick
Verlag
Dietz
Erscheinungsdatum
2019
Einband
Paperback
Seitenzahl
327
ISBN10
3801205444
ISBN13
9783801205447
Reihe
Bewertung
3 von 5 Sternen
Beschreibung
Polarisierungen haben die Mitte der Gesellschaft erreicht und beeinflussen sie. Die herkömmliche Mitte verliert an Bedeutung, während sich Menschen einer neuen, radikalen Mitte zuwenden, die ihren Zusammenhalt durch die Abwertung anderer Gruppen stärkt. Die aktuelle „Mitte-Studie“ der Friedrich-Ebert-Stiftung untersucht dies anhand einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage, die von Herbst 2018 bis Frühjahr 2019 durchgeführt wurde. Die Autorinnen und Autoren analysieren die politischen und sozialen Einstellungen der Bundesbürger und beleuchten die Fragilität und Spaltung der gesellschaftlichen Mitte, die traditionell als Garant für Stabilität galt. Rechtsextreme Gruppen treten zunehmend an der Seite „normaler“ Bürger auf, während rechtspopulistische Forderungen in Politik und Debatte an Einfluss gewinnen. Die Studie fragt, wie weit rechtsextreme und menschenfeindliche Einstellungen in die Mitte der Gesellschaft eingedrungen sind, ob Polarisierungen die Norm der Gleichwertigkeit aller Gruppen verschoben haben und ob die demokratische Mitte geschrumpft ist. Die „Mitte-Studie“ untersucht seit 2002 antidemokratische Einstellungen in der deutschen Bevölkerung und bietet wertvolle Einblicke in diese Entwicklungen.