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QUEERULIEREN

Störmomente in Kunst, Medien und Wissenschaft

Autor*innen

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  • 338 Seiten
  • 12 Lesestunden

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In den letzten Jahren hat die Mobilisierung gegen Feminismus und ‚Gender‘ sowie die Kommerzialisierung des Begriffs „queer“ stark zugenommen. Auch die Aneignung sozialer Bewegungen, wie bei den Querdenker_Innen während der COVID-19-Pandemie, ist alarmierend. Gender Studies und queere Theorien sind daher auf die Entwicklung emanzipatorischer Gegenstrategien angewiesen. Die Autor_Innen nutzen den Begriff „Querulieren“, um eine interdisziplinäre Erkundung normativitäts-, binarismus- und neoliberalismuskritischer Störmomente in Kunst, Medien und Wissenschaft zu initiieren. Sie setzen sich für ein Sowohl-als-Auch, Weder-Noch und Dazwischen ein. Die Beiträge beleuchten vor allem die mikropolitischen, intentionale, künstlerisch-mediale, rezeptive und epistemologische Dimension des Störens und zeigen deren Formen und Effekte anhand von Arbeiten von Künstlern wie Cindy Sherman und Hannah Höch sowie politisch-karnevalesken Räumen. Die Vielfalt der Beiträge, von wissenschaftlichen Artikeln über Essays bis hin zu partizipativen Kunstprojekten, verdeutlicht den Mehrwert des Queerulierens in der Dekonstruktion und Hinterfragung normierender Strukturen und in der Anregung notwendiger Veränderungsprozesse.

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QUEERULIEREN, Cornelia Bartsch

Sprache
Erscheinungsdatum
2023
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(Paperback)
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Titel
QUEERULIEREN
Untertitel
Störmomente in Kunst, Medien und Wissenschaft
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Cornelia Bartsch
Erscheinungsdatum
2023
Einband
Paperback
Seitenzahl
338
ISBN10
3958084281
ISBN13
9783958084285
Reihe
Schlagwörter
Sachbücher
Beschreibung
In den letzten Jahren hat die Mobilisierung gegen Feminismus und ‚Gender‘ sowie die Kommerzialisierung des Begriffs „queer“ stark zugenommen. Auch die Aneignung sozialer Bewegungen, wie bei den Querdenker_Innen während der COVID-19-Pandemie, ist alarmierend. Gender Studies und queere Theorien sind daher auf die Entwicklung emanzipatorischer Gegenstrategien angewiesen. Die Autor_Innen nutzen den Begriff „Querulieren“, um eine interdisziplinäre Erkundung normativitäts-, binarismus- und neoliberalismuskritischer Störmomente in Kunst, Medien und Wissenschaft zu initiieren. Sie setzen sich für ein Sowohl-als-Auch, Weder-Noch und Dazwischen ein. Die Beiträge beleuchten vor allem die mikropolitischen, intentionale, künstlerisch-mediale, rezeptive und epistemologische Dimension des Störens und zeigen deren Formen und Effekte anhand von Arbeiten von Künstlern wie Cindy Sherman und Hannah Höch sowie politisch-karnevalesken Räumen. Die Vielfalt der Beiträge, von wissenschaftlichen Artikeln über Essays bis hin zu partizipativen Kunstprojekten, verdeutlicht den Mehrwert des Queerulierens in der Dekonstruktion und Hinterfragung normierender Strukturen und in der Anregung notwendiger Veränderungsprozesse.