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Totalität und Unendlichkeit

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In diesem Buch wird ein neues Verständnis von Wissen auf der Grundlage der Kommunikationsprozesse eines Individuums mit seiner Umwelt entworfen. Gestützt auf neueste neurobiologische Forschungen unterscheidet der Autor ein Wissen über die Umwelt aus den Wahrnehmungen, aus den Emotionen und aus den Reflexionen, wobei den Emotionen die unverzichtbare Aufgabe der Bewertung der Wahrnehmungen zufällt. Dieser Zugang ermöglicht es, objektiviertes Wissen über die Welt, wie es die Naturwissenschaften hervorbringen, systematisch zu verknüpfen mit den subjektiven Aspekten des Individuums, wie sie in den Geisteswissenschaften zum Ausdruck kommen. Aus dieser unauflöslichen Verbindung lässt sich ein Alleinvertretungsanspruch der Naturwissenschaft nicht aufrechterhalten, weil zu einem Wissen über die Welt die emotionalen Bewertungen hinzugehören. Da letztere Verhaltensänderungen und Handlungen veranlassen, erschließt der Autor aus dieser systematischen Verbindung einen Weg zu einer Ethik der Naturwissenschaften.

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Totalität und Unendlichkeit, Emmanuel Levinas

Sprache
Erscheinungsdatum
1987
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Titel
Totalität und Unendlichkeit
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Emmanuel Levinas
Verlag
Alber
Erscheinungsdatum
1987
ISBN10
3495475834
ISBN13
9783495475836
Reihe
Erstveröffentlichung
1961
Originaltitel
Totalité et Infini
Bewertung
4,25 von 5 Sternen
Beschreibung
In diesem Buch wird ein neues Verständnis von Wissen auf der Grundlage der Kommunikationsprozesse eines Individuums mit seiner Umwelt entworfen. Gestützt auf neueste neurobiologische Forschungen unterscheidet der Autor ein Wissen über die Umwelt aus den Wahrnehmungen, aus den Emotionen und aus den Reflexionen, wobei den Emotionen die unverzichtbare Aufgabe der Bewertung der Wahrnehmungen zufällt. Dieser Zugang ermöglicht es, objektiviertes Wissen über die Welt, wie es die Naturwissenschaften hervorbringen, systematisch zu verknüpfen mit den subjektiven Aspekten des Individuums, wie sie in den Geisteswissenschaften zum Ausdruck kommen. Aus dieser unauflöslichen Verbindung lässt sich ein Alleinvertretungsanspruch der Naturwissenschaft nicht aufrechterhalten, weil zu einem Wissen über die Welt die emotionalen Bewertungen hinzugehören. Da letztere Verhaltensänderungen und Handlungen veranlassen, erschließt der Autor aus dieser systematischen Verbindung einen Weg zu einer Ethik der Naturwissenschaften.