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Empfiehlt sich für das deutsche internationale Insolvenzrecht eine Neuorientierung? Die Unternehmen agieren zunehmend international, was das Insolvenzrisiko durch Zweigniederlassungen und Tochtergesellschaften verringert. Dennoch bleibt das Risiko eines grenzüberschreitenden wirtschaftlichen Zusammenbruchs bestehen. Für diesen Fall sollte eine rechtliche Ordnung existieren, die grenzüberschreitende Liquidationen und Sanierungen ohne juristische Reibungsverluste ermöglicht. Derzeit gibt es in Deutschland und vielen anderen Ländern keine solchen konkreten Regeln. Die Europäische Union hat für 14 der 15 Mitgliedstaaten detaillierte Regeln zur internationalen Kooperation bei grenzüberschreitenden Insolvenzen erlassen, die jedoch nicht auf Drittstaaten anwendbar sind. Diese Regelungen stehen im Wettbewerb mit dem UNCITRAL-Modellgesetz, das einen pragmatischen Ansatz zur Zusammenarbeit von Verwaltern und Insolvenzgerichten in mehreren Staaten verfolgt. Da die deutsche Außenwirtschaft über die EU hinausgeht, sollte ein neues internationales Insolvenzrecht die grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit allen relevanten Staaten ermöglichen. Der Autor analysiert die Kooperationsmechanismen der Europäischen Verordnung, des UNCITRAL-Modellgesetzes, des Schweizer Rechts, des Europaratsübereinkommens sowie des US-amerikanischen Rechts und vergleicht diese mit Alternativen aus der Literatur. Daraus zieht er Schlüsse zur optimalen Regelung der g
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Kooperationsmodelle im internationalen Insolvenzrecht, Stephan Kolmann
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- 2001
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