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Das ist Amerika

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Mit seinem ersten Buch „Das Elend der Ironie“ hat sich Jedediah Purdy als Zeitkritiker einen Namen gemacht, der das Selbstverständnis der Spaßgesellschaft seziert. In Das ist Amerika geht er nun daran, Bild und Rolle Amerikas in der Welt zu erkunden. Im Winter 2001 reist er nach Ägypten, Indonesien und Indien und dokumentiert die schillernde Faszination, die der amerikanische Lebensstil gerade auf junge Leute ausübt. Doch während Traditionen brüchig werden, erwacht bei vielen die Sehnsucht nach einer alten Ordnung, die Würde und Sinn verspricht und den Westen in seine Schranken weist. Fundamentalismus erscheint plötzlich attraktiv. Diesen Widerspruch nimmt Purdy zum Anlass, über das Selbstverständnis Amerikas und seine politische Kultur nachzudenken. Die USA als eine Nation von Einwanderern verkörpern exemplarisch das Dilemma der Moderne: Hier ist jeder ein Fremder, hier findet sich Geschichtsvergessenheit neben Toleranz und Gemeinschaftssinn, hier muss der einzelne und die Nation immer wieder neu erfunden werden. Ein pragmatischer Liberalismus amerikanischer Prägung ist für Purdy durchaus attraktiv: ja geradezu das Gegengift zu einer fundamentalistischen Weltsicht, die sich im Kampf Gut gegen Böse erschöpft.

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Das ist Amerika, Jedediah Purdy

Sprache
Erscheinungsdatum
2003
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(Hardcover)
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Titel
Das ist Amerika
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Jedediah Purdy
Erscheinungsdatum
2003
Einband
Hardcover
Seitenzahl
366
ISBN10
3434505644
ISBN13
9783434505648
Reihe
Originaltitel
Being America
Beschreibung
Mit seinem ersten Buch „Das Elend der Ironie“ hat sich Jedediah Purdy als Zeitkritiker einen Namen gemacht, der das Selbstverständnis der Spaßgesellschaft seziert. In Das ist Amerika geht er nun daran, Bild und Rolle Amerikas in der Welt zu erkunden. Im Winter 2001 reist er nach Ägypten, Indonesien und Indien und dokumentiert die schillernde Faszination, die der amerikanische Lebensstil gerade auf junge Leute ausübt. Doch während Traditionen brüchig werden, erwacht bei vielen die Sehnsucht nach einer alten Ordnung, die Würde und Sinn verspricht und den Westen in seine Schranken weist. Fundamentalismus erscheint plötzlich attraktiv. Diesen Widerspruch nimmt Purdy zum Anlass, über das Selbstverständnis Amerikas und seine politische Kultur nachzudenken. Die USA als eine Nation von Einwanderern verkörpern exemplarisch das Dilemma der Moderne: Hier ist jeder ein Fremder, hier findet sich Geschichtsvergessenheit neben Toleranz und Gemeinschaftssinn, hier muss der einzelne und die Nation immer wieder neu erfunden werden. Ein pragmatischer Liberalismus amerikanischer Prägung ist für Purdy durchaus attraktiv: ja geradezu das Gegengift zu einer fundamentalistischen Weltsicht, die sich im Kampf Gut gegen Böse erschöpft.