Konzeption eines Referenzmodells für betriebliche Umweltinformationssysteme im Bereich der innerbetrieblichen Logistik
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Für Unternehmensleitungen ist es zunehmend wichtig, Chancen und Risiken des Umweltschutzes in die internen Abläufe zu integrieren. Diese ergeben sich einerseits durch das Inkrafttreten strengerer umweltschutzbezogener gesetzlicher Regelungen sowie knapper werdende Ressourcen und andererseits durch den zunehmenden Markterfolg umweltverträglicher Produkte und den Imagegewinn infolge realisierter Umweltaktivitäten. Der Fokus des aktiven Umwelt- bzw. Unternehmensmanagements in produzierenden Unternehmen liegt somit in der Umsetzung produktionsintegrierter Umweltschutzstrategien. Notwendig dafür sind ganzheitliche und integrierte IT-Konzepte, die auf ein ökonomischökologisches Zielsystem ausgerichtet sind. Dieses kann durch Maßnahmen zur Emissionsund Abfallvermeidung, Entsorgung und zum Recycling in Abhängig der Typologie der Produktionssysteme unterschiedlich unterstützt werden. Ein aktives Umweltmanagement benötigt für seine Entscheidungen Daten und Informationen mit einem Raum- und Zeitbezug über alle beteiligten Fachabteilungen hinweg. Die Integration der Aufgaben des betrieblichen Umweltschutzes bietet eine gute Möglichkeit, funktions- bzw. abteilungsübergreifend Prozesse ganzheitlich zu betrachten. Die Erfassung, Verwaltung, Verarbeitung und Auswertung auf der Grundlage eines ökonomischökologischen Zielsystems lässt sich jedoch nur durch leistungsfähige, umfassende ganzheitliche Informationssysteme umsetzen.