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Braunschweig ist heute eine moderne Großstadt mit etwa 250.000 Einwohnern, deren alter Stadtkern von den Türmen mittelalterlicher Kirchen geprägt ist. Nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges sind diese Kirchen entscheidend für die Identität der Stadt, insbesondere die Domkirche St. Blasii, die als bedeutendstes Baudenkmal gilt und viele Sakralbauten in der Region beeinflusste. Die Aktivitäten der Domgemeinde machen die Kirche zu einem wichtigen geistlichen Mittelpunkt. Braunschweig wurde 1031 erstmals erwähnt, als bereits eine Burganlage mit Stiftskirche anstelle der späteren Burg Heinrichs des Löwen existierte. Der Okerübergang war Teil eines wichtigen Handelsweges, was die Voraussetzungen für die Entstehung einer mittelalterlichen Stadt schuf. Unter Herzog Heinrich dem Löwen entwickelte sich Braunschweig zu einer der größten Städte Norddeutschlands. Heinrich ließ die Burg Dankwarderode und das Löwenstandbild errichten, doch das bedeutendste Erbe seiner Herrschaft ist die Domkirche, die ab 1173 neu erbaut wurde. Während Braunschweig als Hansestadt blühte, blieben Burg und Dom ein zeremonielles Zentrum. Im 17. Jahrhundert wurde die Burg zur Nebenresidenz, und der Dom erlebte barocke Umgestaltungen. Eine umfassende Restaurierung im 19. Jahrhundert folgte, doch die dunkelste Zeit war die Umgestaltung zur nationalsozialistischen Weihestätte in den 1930er Jahren. Der Zweite Weltkrieg überstand das Bauwerk weitgehend unbescha
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Dom St. Blasii Braunschweig, Elmar Arnhold
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- 2013
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