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Die archäologische Sammlung Walter Lehmann entstand während einer Studienreise des deutschen Kulturwissenschaftlers und Altphilologen zwischen 1907 und 1909 in Zentralamerika und Mexiko. Diese Forschungsreise zählt zu den ersten wissenschaftlichen Projekten mit konkreten Zielvorgaben. Lehmann sammelte zahlreiche Archäologica, Ethnographica und Folkloristica in der südlichen Peripherie Mesoamerikas, im Auftrag des Königlichen Museums für Völkerkunde Berlin, des Königlich Bayrischen Ethnographischen Museums München und des Hamburgischen Museums für Völkerkunde. Der Großteil der systematisch angelegten Sammlungen gelangte an das Königliche Museum für Völkerkunde Berlin und bildete zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine der umfangreichsten archäologischen Sammlungen aus Zentralamerika. Der Katalog präsentiert ausgewählte Archäologica der Berliner Sammlung und bietet Einblicke in das Wirken des damals 30-jährigen Wissenschaftlers sowie in die präkolumbischen Kulturen der bereisten Regionen. Die Objekte sind nach modernen archäologischen Kriterien in Bezug auf Material, Region, Zeitstellung, Typ und Variante gruppiert. Die meisten stammen aus Costa Rica und Nicaragua, viele wurden an Orten gefunden, die mittlerweile stark gestört oder überbaut sind. Einige Objekte stehen auf der Roten Liste des International Council of Museums (ICOM), die bedrohte und kunsthistorisch wertvolle Objektklassen auflistet.
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Die Sammlung Walter Lehmann am Ethnologischen Museum Berlin, Karoline Noack
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- 2014
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