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Der Roman besteht aus zwei Erzählsträngen: einem narrativen in der dritten Person, der in der Vergangenheit spielt, und einem reflexiven in der ersten Person, der in der Gegenwart verankert ist und die Empfindungen des jeweiligen Buches ausdrückt. Der erste Strang umfasst 25 Geschichten vom „Urbuch“ und seinen 24 Klonen, die in einem Karton ungelesen liegen. Diese ein- bis mehrseitigen Anekdoten, teils mit Dialogen, zeigen, wie die Bücher mit ihren Lesern, einer Tageszeitung oder untereinander interagieren. Die Erlebnisse des Urbuchs und seiner identischen Ausgaben bilden das Gerüst des Romans. Der zweite Strang beschreibt aus der Innenperspektive der Bücher deren Gedanken und Erlebnisse. In lyrischer Prosa thematisieren diese Zwischentexte das Entstehen und Vergehen, die Beziehung zwischen Buch und Leser, das Zitiert- und Kopiertwerden sowie die Möglichkeit einer Existenz als E-Book. Der Roman feiert das Buch als Kulturgegenstand und das Lesen als Kulturtechnik. Das Buch äußert sich als poetisches Ich, das seine Existenz genießt, rechtfertigt oder aufgibt. Ziel ist es, die Lust auf Bücher und das Lesen zu wecken.
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Lies mich, Sara Reichelt
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 2014
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- (Paperback),
- Buchzustand
- Gebraucht - Sehr gut
- Preis
- € 7,49
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