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Juan Carlos Onetti (*1909 in Montevideo, Uruguay, †1994 in Madrid, Spanien) gilt als einer der bedeutendsten lateinamerikanischen Schriftsteller. 1932 veröffentlichte er seine erste Erzählung in der argentinischen Tageszeitung La Prensa, gefolgt von seinem Debütroman El Pozo (1939). Insgesamt schrieb er elf Romane, zahlreiche Erzählungen und zwei Artikelbände, von denen viele ins Deutsche übersetzt wurden. Bis 1975 lebte er abwechselnd in Buenos Aires und Montevideo, arbeitete für Reuters und war Direktor der städtischen Bibliotheken in Montevideo. Mit La vida breve (1950) erlangte er erste Bekanntheit, blieb jedoch lange ein „Geheimtipp“. In diesem Roman schuf er den fiktiven Kosmos der Stadt Santa María, der in vielen seiner Werke wiederkehrt. Während der Diktatur in Uruguay wurde Onetti einige Monate inhaftiert. 1975 ging er ins Exil nach Madrid, wo er bis zu seinem Tod lebte und Romane wie Dejemos hablar al viento (1986) und Cuando ya no importe (1996) veröffentlichte. Er erhielt zweimal den uruguayischen Nationalpreis für Literatur und 1980 den Cervantes-Preis, den wichtigsten Literaturpreis der spanischsprachigen Welt. 1994 erschienen seine gesammelten Erzählungen. Onettis Einfluss auf die lateinamerikanische Literatur ist unbestritten, und viele betrachten ihn als den größten lateinamerikanischen Schriftsteller.
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Bibliothek Suhrkamp: Wenn es nicht mehr wichtig ist, Juan Carlos Onetti
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 1998
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- (Hardcover),
- Buchzustand
- Gebraucht - Gut
- Preis
- € 3,99
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- Titel
- Bibliothek Suhrkamp: Wenn es nicht mehr wichtig ist
- Sprache
- Deutsch
- Autor*innen
- Juan Carlos Onetti
- Verlag
- Suhrkamp
- Erscheinungsdatum
- 1998
- Einband
- Hardcover
- Seitenzahl
- 189
- ISBN10
- 3518222996
- ISBN13
- 9783518222997
- Reihe
- Schlagwörter
- Belletristik, Historische Romane, Spanische Literatur
- Originaltitel
- Cuando ya no importe
- Bewertung
- 3,4 von 5 Sternen
- Beschreibung
- Juan Carlos Onetti (*1909 in Montevideo, Uruguay, †1994 in Madrid, Spanien) gilt als einer der bedeutendsten lateinamerikanischen Schriftsteller. 1932 veröffentlichte er seine erste Erzählung in der argentinischen Tageszeitung La Prensa, gefolgt von seinem Debütroman El Pozo (1939). Insgesamt schrieb er elf Romane, zahlreiche Erzählungen und zwei Artikelbände, von denen viele ins Deutsche übersetzt wurden. Bis 1975 lebte er abwechselnd in Buenos Aires und Montevideo, arbeitete für Reuters und war Direktor der städtischen Bibliotheken in Montevideo. Mit La vida breve (1950) erlangte er erste Bekanntheit, blieb jedoch lange ein „Geheimtipp“. In diesem Roman schuf er den fiktiven Kosmos der Stadt Santa María, der in vielen seiner Werke wiederkehrt. Während der Diktatur in Uruguay wurde Onetti einige Monate inhaftiert. 1975 ging er ins Exil nach Madrid, wo er bis zu seinem Tod lebte und Romane wie Dejemos hablar al viento (1986) und Cuando ya no importe (1996) veröffentlichte. Er erhielt zweimal den uruguayischen Nationalpreis für Literatur und 1980 den Cervantes-Preis, den wichtigsten Literaturpreis der spanischsprachigen Welt. 1994 erschienen seine gesammelten Erzählungen. Onettis Einfluss auf die lateinamerikanische Literatur ist unbestritten, und viele betrachten ihn als den größten lateinamerikanischen Schriftsteller.




