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Al este del Edén

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Al este del Edén, epopeya de resonancias bíblicas que inspiró la célebre película homónima dirigida por Elia Kazan y que contó con James Dean en el papel del mítico Cal Trask, narra las vicisitudes de dos familias a lo largo de tres generaciones, desde la guerra de Secesión hasta la segunda guerra mundial, en el lejano valle Salinas, en la California septentrional. Tras acompañar a la familia Hamilton a su épico asentamiento en la región, el lector penetra en el sofocante mundo de los Trask, en el que el severo Adam ―tras ser abandonado por su mujer, a quien nadie de la familia osa nombrar― intenta educar en el recto camino a sus hijos Cal y Aron, nuevos Caín y Abel, que entablan una pugna soterrada por el reconocimiento de su padre. Cuando Cal se siente extrañamente atraído por la misteriosa Cathy Adams, que regenta el burdel más célebre de la región, la maldición caerá sobre el joven, en adelante condenado a permanecer al este de un elusivo Edén.

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Al este del Edén, John Steinbeck

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1987
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Jenseits von Eden ist eines dieser Bücher, bei denen man relativ schnell merkt: Das hier will mehr als nur eine gute Geschichte erzählen. Steinbeck nimmt sich Zeit, sehr viel Zeit sogar, und genau darin liegt die große Stärke dieses Romans. Im Mittelpunkt stehen zwei Familien im kalifornischen Salinas Valley, ihre Beziehungen, ihre Fehler und die Muster, die sich über Generationen hinweg wiederholen. Es geht um Liebe, Schuld, Neid, Freiheit und immer wieder um die Frage, ob der Mensch seinem Schicksal ausgeliefert ist oder sich bewusst dagegen entscheiden kann. Das biblische Motiv von Kain und Abel zieht sich wie ein roter Faden durch die Handlung, wirkt dabei aber nie aufgesetzt, sondern erstaunlich menschlich und greifbar. Steinbecks Figuren sind das eigentliche Herz des Romans. Sie sind widersprüchlich, oft unsympathisch, dann wieder berührend ehrlich. Niemand ist eindeutig gut oder böse, und genau das macht sie so glaubwürdig. Besonders beeindruckend ist, wie fein Steinbeck innere Konflikte beschreibt, ohne sie totzuerklären. Vieles entsteht zwischen den Zeilen. Der Roman verlangt Geduld. Wer schnelle Spannung sucht, wird hier nicht fündig. Dafür bekommt man eine Geschichte, die nachwirkt, die Fragen stellt und einen nicht sofort wieder loslässt. Jenseits von Eden ist kein Buch für zwischendurch, sondern eines, das man langsam liest und am Ende ein Stück klüger zuschlägt.