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Konrad Duden, geboren 1829 in Lackhausen, prägte mit seinem 1880 veröffentlichten "Vollständigen orthographischen Wörterbuch der deutschen Sprache" die Vereinheitlichung der deutschen Rechtschreibung. Ab der 9. Auflage (1915) wurde das Werk unter dem Titel "Duden" bekannt und zum Begriff. Duden beschäftigte sich nicht nur mit formellen Regeln, sondern auch mit der Tiefe von Wortbedeutungen und deren historischer Entwicklung. Erst durch die Berücksichtigung von Nebenbedeutungen und Akzentsetzungen offenbart sich der Reichtum der deutschen Sprache. Diese Vieldeutigkeit verbindet Duden mit dem Künstler Martin Lersch, dessen Duden kein Regelwerk für seine Malereien darstellt. Die in dieser Sammlung versammelten Künstlernamen sind alphabetisch geordnet und könnten durch andere ergänzt oder ersetzt werden. Alle Bilder stammen von Lersch, der den Werken anderer Künstler, die ihn inspirierten, seinen eigenen Stempel aufdrückt. Lersch sieht Ordnungssysteme als sinnvoll, jedoch nie als vollendet an. Das Sortieren in Schubladen ist wichtig für die Orientierung, sollte aber offen bleiben. Die Botschaft von Lersch könnte lauten: Fülle deine Schubladen mit Inhalten, die du dir angeeignet hast, und schreibe deinen eigenen Duden. - Veit Veltzke, LVR-Niederrheinmuseum Wesel.
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Niederrheinkunst Heimat und Duden, Veit Veltzke
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- Erscheinungsdatum
- 2020
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