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Der aus Troja zurückgekehrte Agamemnon wird von seiner Gattin ermordet, die ihn mit seinem Vetter betrogen hat. Orestes, der Sohn des Agamemnon, sinnt auf blutige Rache an den Mördern seines Vaters. Diese tragische Geschichte wird in der Orestie erzählt, die Aischylos kurz vor seinem Tod vollendete. Sie ist die einzige vollständig erhaltene Tragödientrilogie und bietet einen einzigartigen Beleg für die dramaturgische Einheit im griechischen Drama. Die Orestie, bestehend aus den Teilen Agamemnon, Die Grabesspenderinnen und Die Eumeniden, wurde 458 v. Chr. aufgeführt. Der Text basiert auf der Übersetzung von Johann Gustav Droysen und erscheint in einer vollständigen Neuausgabe mit einer Biografie des Autors, herausgegeben von Karl-Maria Guth. Die Paginierung der Originalausgabe von 1958 wird in dieser Neuausgabe zeilengenau als Marginalie mitgeführt. Aischylos, der über 90 Dramen verfasste, von denen 79 namentlich bekannt sind, gilt als der erste, der neben dem Chor einen zweiten Schauspieler auf die Bühne brachte und damit den dramatischen Dialog begründete. Gemeinsam mit Sophokles und Euripides zählt er zu den gefeierten Tragödiendichtern seiner Zeit und gewann die Dionysien 13 Mal. Der Legende nach starb er 456 v. Chr. auf Sizilien durch eine von einem Greifvogel fallengelassene Schildkröte.
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Die Orestie, Aischylos
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- 2021
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- (Hardcover)
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