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Franziska Gräfin zu Reventlow, geboren 1871 in Husum, bricht 1893 mit ihrer Familie und zieht als ausgebildete Lehrerin nach München, wo sie von ihrem Verlobten das Malereistudium finanziert bekommt. In München wird sie Teil der Bohème und übersetzt viel aus dem Französischen. Zusammen mit ihrem Partner Bohdan von Suchocki, Franz Hessel und ihrem Sohn Rolf lebt sie in einer Wohngemeinschaft in der Kaulbachstraße 63, dem sogenannten „Eckhaus“. Nach dem Scheitern dieser Gemeinschaft, der Totgeburt zweier Mädchen und Suchockis Emigration in die USA verlässt Reventlow München und zieht ins Tessin. Dort geht sie eine Scheinehe mit einem baltischen Baron ein, um ihm bei einer Erbschaft zu helfen. 1913 verfasst sie den Schlüsselroman „Herrn Dames Aufzeichnungen oder Begegnungen in einem merkwürdigen Stadtteil“, in dem sie die Künstler- und Intellektuellenszene der Jahrhundertwende persifliert. Fanny Gräfin zu Reventlow stirbt 1918 im Alter von 47 Jahren in Locarno an Herzversagen während einer Operation. Die vorliegende Ausgabe enthält einen durchgesehenen Neusatz sowie eine Biographie der Autorin, bearbeitet von Theodor Borken.
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Von Paul zu Pedro (Großdruck), Franziska zu Reventlow
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- 2020
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