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Essays 7. 1893-1914

Werke, Briefe, Tagebücher

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Thomas Mann hat neben seinen großen Romanen und Erzählungen ein bedeutendes betrachtendes Werk geschaffen, das oft weniger Beachtung fand. Sein Leben lang setzte er sich mit kulturellen, gesellschaftlichen und politischen Strömungen auseinander, stellte fremde Thesen in Frage und diskutierte eigene, um sich selbst darzustellen und Gleichgesinnte zu erreichen. Er sah dies als wesentliche Aufgabe des Schriftstellers. Mann setzte beim Leser Detailkenntnisse voraus und zitierte oft ohne Quellenangabe, was in der Essayistik Tradition hat. Spätere Generationen haben es schwer, das Geflecht von Original und Zitat zu durchschauen. Zudem überarbeitete Mann seine Essays häufig und integrierte sie in seine Sammlungen. Das Ziel dieser neuen, textkritisch überarbeiteten Ausgabe ausgewählter Essays ist es, den Fokus auf diesen Teil seines Werkes zu lenken und ihn durch Erklärungen historischer Zusammenhänge sowie durch Zitat- und Quellennachweise verständlicher zu machen. Die Herausgeber Hermann Kurzke und Stephan Stachorski haben eine chronologische Anordnung gewählt, die nicht nur Manns Entwicklung als Essayist zeigt, sondern auch seine unmittelbare Reaktion auf zeitgenössische Phänomene dokumentiert. Dabei werden auch Texte berücksichtigt, die Mann nicht in seine Buchausgaben aufnahm und die teilweise nicht erneut gedruckt wurden.

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Essays 7. 1893-1914, Thomas Mann, Heinrich Detering, Stephan Stachorski

Sprache
Erscheinungsdatum
2002
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Titel
Essays 7. 1893-1914
Untertitel
Werke, Briefe, Tagebücher
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2002
Seitenzahl
417
ISBN10
3100483499
ISBN13
9783100483492
Reihe
Beschreibung
Thomas Mann hat neben seinen großen Romanen und Erzählungen ein bedeutendes betrachtendes Werk geschaffen, das oft weniger Beachtung fand. Sein Leben lang setzte er sich mit kulturellen, gesellschaftlichen und politischen Strömungen auseinander, stellte fremde Thesen in Frage und diskutierte eigene, um sich selbst darzustellen und Gleichgesinnte zu erreichen. Er sah dies als wesentliche Aufgabe des Schriftstellers. Mann setzte beim Leser Detailkenntnisse voraus und zitierte oft ohne Quellenangabe, was in der Essayistik Tradition hat. Spätere Generationen haben es schwer, das Geflecht von Original und Zitat zu durchschauen. Zudem überarbeitete Mann seine Essays häufig und integrierte sie in seine Sammlungen. Das Ziel dieser neuen, textkritisch überarbeiteten Ausgabe ausgewählter Essays ist es, den Fokus auf diesen Teil seines Werkes zu lenken und ihn durch Erklärungen historischer Zusammenhänge sowie durch Zitat- und Quellennachweise verständlicher zu machen. Die Herausgeber Hermann Kurzke und Stephan Stachorski haben eine chronologische Anordnung gewählt, die nicht nur Manns Entwicklung als Essayist zeigt, sondern auch seine unmittelbare Reaktion auf zeitgenössische Phänomene dokumentiert. Dabei werden auch Texte berücksichtigt, die Mann nicht in seine Buchausgaben aufnahm und die teilweise nicht erneut gedruckt wurden.