In 1831, Alexis de Tocqueville, a young French aristocrat and civil servant, embarked on a 9-month journey across America, covering 7,000 miles. His observations culminated in a profound analysis of 19th-century American life and institutions. Tocqueville viewed the flourishing democratic system in America as a potential model for post-revolutionary France, believing its egalitarian ideals embodied the spirit of the age and even divine will. His exploration of the strengths and weaknesses of this evolving democracy has been referenced by every American president since Eisenhower, making it essential for discussions about the American nation and its democratic framework. This new edition includes all of Tocqueville's writings on America, featuring the rarely-translated Two Weeks in the Wilderness, which recounts his travels in Michigan among the Iroquois, and Excursion to Lake Oneida. For over seventy years, Penguin has been a leading publisher of classic literature in the English-speaking world, offering more than 1,700 titles that represent a global bookshelf of significant works across genres and disciplines. Readers rely on the series for authoritative texts, enhanced by introductions and notes from distinguished scholars and contemporary authors, as well as modern translations by award-winning translators.
Antropos Reihe
Diese Saga erforscht die menschliche Natur und unseren Platz in einem sich ständig weiterentwickelnden Kosmos. Sie verfolgt die Reisen von Individuen und ganzen Zivilisationen, die sich mit existenziellen Fragen auseinandersetzen und nach dem Sinn der Existenz suchen. Die Serie bietet tiefe philosophische Einblicke, verpackt in eine fesselnde Erzählung, die Sie über Ihre eigene Zukunft nachdenken lässt.


Im ersten Band beschäftigt sich Tocqueville insbesondere mit der Soziologie des US-amerikanischen Staats. Er analysiert nicht nur die Struktur des Bundesstaats, sondern auch den Aufbau der Einzelstaaten, die er als Ergebnis ihrer ethnisch-geografischen und historischen Voraussetzungen beschreibt. Er setzt sich mit der Allgewalt der Mehrheit in der US-amerikanischen Demokratie auseinander, die er als die grösste Gefahr für das Staatswesen betrachtet. In diesem Zusammenhang hebt er u. a. die Bedeutung des unabhängigen Rechtswesens hervor. Mit dem 1840 publizierten zweiten Band beabsichtigt Tocqueville, allgemeine Züge demokratischer Gesellschaften zu zeichnen, von denen bis dahin noch kein vollständiges Modell existierte. Er versucht, zur universellen Problematik einer demokratischen Weltordnung vorzudringen, wobei ihm die Demokratie in den USA lediglich als Folie dient. Dabei analysiert er Probleme, die auch in der Gegenwart nicht an Aktualität verloren haben, wie z. B. das Spannungsverhältnis zwischen den Prinzipien Gleichheit und Freiheit.