Die provozierende Vision eines totalitären Staats, in dem Frauen keine Rechte haben: Die Magd Desfred besitzt etwas, was ihr alle Machthaber, Wächter und Spione nicht nehmen können, nämlich ihre Hoffnung auf ein Entkommen, auf Liebe, auf Leben ... Margaret Atwoods »Report der Magd« ist ein beunruhigendes und vielschichtiges Meisterwerk, das längst zum Kultbuch avanciert ist.
Der Report der Magd Reihe
Diese beunruhigende dystopische Serie schildert ein unbarmherziges totalitäres Regime, in dem Frauen systematisch unterdrückt und ihrer Rechte beraubt werden. Im Mittelpunkt steht eine Frau, die ums Überleben kämpft und an Hoffnung in einer brutalen Welt festhält. Die Reihe erforscht Themen wie Unterdrückung, Identität und die Kraft des menschlichen Geistes angesichts unvorstellbaren Leids. Es ist eine beklemmende Zukunftsvision, die zum Nachdenken anregt.


Empfohlene Lesereihenfolge
The Booker Prize 2019 »Und so steige ich hinauf, in die Dunkelheit dort drinnen oder ins Licht.« - Als am Ende vom »Report der Magd« die Tür des Lieferwagens und damit auch die Tür von Desfreds »Report« zuschlug, blieb ihr Schicksal für uns Leser ungewiss. Was erwartete sie: Freiheit? Gefängnis? Der Tod? Das Warten hat ein Ende! Mit »Die Zeuginnen« nimmt Margaret Atwood den Faden der Erzählung fünfzehn Jahre später wieder auf, in Form dreier explosiver Zeugenaussagen von drei Erzählerinnen aus dem totalitären Schreckensstaat Gilead. »Liebe Leserinnen und Leser, die Inspiration zu diesem Buch war all das, was Sie mich zum Staat Gilead und seine Beschaffenheit gefragt haben. Naja, fast jedenfalls. Die andere Inspirationsquelle ist die Welt, in der wir leben.«