Der Philosoph Wilhelm Schapp (1884-1965), ein enger Vertrauter von Edmund Husserl, entwickelte in den 50er Jahren eine originäre Geschichtenphilosophie. In seiner 'Geschichtentrilogie' zeigt er, dass der Mensch konstitutionell durch Geschichten geprägt ist. Diese Einführung rekonstruiert Schapps Denken und verknüpft es mit aktuellen Ansätzen.
Karen Joisten Bücher



Philosophisches Denken wird als Abenteuer dargestellt, das eng mit der komplexen Natur des Menschen verknüpft ist. Die überarbeitete Auflage beleuchtet, wie das Philosophieren grundlegende menschliche Haltungen widerspiegelt und individuelle Entfaltung fördert. Durch anschauliche Phänomenbeschreibungen wird die duale Struktur des menschlichen Daseins erforscht, die sich in verschiedenen Lebenshaltungen wie Wohnen, Gehen und Widerstand zeigt. Das Buch bietet somit einen inspirierenden Zugang zur Philosophie, der jeden zur kreativen Selbstentfaltung anregt.
Erfahrungen und Meinungen Eine Mutter lässt zu, dass ihrem toten Kind Organe entnommen werden dürfen. Eine 17-Jährige beschreibt den leidvollen Weg bis zur rettenden Organ-Transplantation. Ein bekannter Politiker spendet seiner Frau eine Niere. Eine Seelsorgerin an einem Herzzentrum fragt sich, ob jede Organ-Spende sinnvoll ist. Eine Theologin berichtet, warum sie weder ein Organ gespendet bekommen noch selber spenden will. Aufklärung Ein Chirurg schildert den Weg, den das Organ vom Spender bis zum Empfänger nimmt. Ein anderer erläutert, wann man einen Menschen für tot erklärt. Und ein Theologie-Professor denkt darüber nach, wie eine Organ-Entnahme sich auf die Auferstehung auswirken könnte.