Die phlegräischen Felder
- 332 Seiten
- 12 Lesestunden
Eine Bootsfahrt nach Pozzuoli, kleine Ausflüge mit der Kutsche, fröhliche Ausflüge durch die wunderbarste Region der Welt. Unter dem reinsten Himmel, dem tückischsten Boden. Ruinen eines kaum glaubhaften Überflusses, traurig, verflucht. Heiße Quellen, Schwefel, dampfende Höhlen, Skoria-Berge, die jeder Vegetation trotzen, einsame und melancholische Ländereien, aber schließlich eine üppige Vegetation, die überall dort eindringt, wo es nur möglich ist, die sich über all das Tote am Ufer der Seen und Bäche erhebt und bis zur prächtigsten Eichenwald an den Wänden eines erloschenen Kraters gelangt. So werden wir ständig zwischen den Ereignissen der Natur und der Geschichte hin- und hergeworfen. Man möchte meditieren, fühlt sich aber nicht dazu in der Lage.
