1951 erhielten Konrad Wachsmann und seine Abteilung am IIT seitens der US Air Force den Auftrag, mit den von ihm bereits vorgedachten Strukturmodellen nichts weniger zu untersuchen als eine gänzlich neue Methode der Konstruktion. Das aus dieser Arbeit entwickelte ikonografische Modell des USAF-Hangars war ein tatsächlicher „Wendepunkt im Bauen“: Die entworfene Struktur stellt ein nahezu futuristisches Versprechen einer voll industrialisierten Baukultur dar, deren Bildhaftigkeit zugleich unmittelbare Grundlage diverser Architekturavantgarden wurde. Stressing Wachsmann unternimmt den Versuch, Konrad Wachsmanns Leistung für die Architekturgeschichte endlich angemessen zu verorten und dabei auch die geistigen wie materiellen Bedingungen des Konstruierens von damals und heute kritisch miteinander zu vergleichen.
Klaus Bollinger Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)



Edition Angewandte: Endless Kiesler
- 362 Seiten
- 13 Lesestunden
Friedrich Kieslers „Endless House“ Nach dem Erfolg von Unbuildable Tatlin?! erscheint nun das Buch zu Friedrich Kieslers visionärem, nur als Modell verwirklichtem „Endless House“. Es legt einerseits den aktuellen Forschungsstand dar und diskutiert die Möglichkeit einer Verwirklichung mit heutigen Mitteln, andererseits versammelt es verschiedene Beiträge von Künstlern und Architekten, die sich mit Kieslers wohl wichtigstem Werk auseinandersetzen. Die Textbeiträge stammen von Sanford Kwinter, Klaus Bollinger, Brian Hatton, Laura McGuire, Florian Medicus, Jill Meißner und Gerd Zillner, das Vorwort von Hani Rashid, die künstlerischen Beiträge von Andrea Zittel, Olafur Eliasson, Tomas Saraceno, Ian Kiaer, Jürgen Mayer H., Hans Hollein, Heimo Zobernig u. a. Die erste Publikation zu Kieslers „Endless House“ seit 10 Jahren 2015 ist ein mehrfaches Kiesler-Jubiläumsjahr: 125. Geburtstag, 50. Todestag, 50 Jahre „Shrine of The Book“ in Jerusalem zweisprachige Ausgabe: Deutsch / Englisch
Workflow: Struktur - Architektur, architecture - engineering
- 224 Seiten
- 8 Lesestunden
Die beiden Frankfurter Ingenieure Klaus Bollinger und Manfred Grohmann sind in der Tragwerksplanung tätig, verstehen sich aber keineswegs als Statiker, sondern vielmehr als kreative Entwurfspartner der Architekten. Sie realisierten zahlreiche Arbeiten im Rahmen von Wohngebäuden, Büro-, Geschäfts-, Ausstellungs- und Veranstaltungsbauten, Brücken und Hochhäusern, u. a. zusammen mit Frank O. Gehry, Hans Hollein, Toyo Ito, KSP, Kazuyo Sejima und Claude Vasconi. In den sechs Essays des ersten Teils wird die spezifische Form der Zusammenarbeit zwischen Bollinger + Grohmann und besonders engen Partnern dargestellt. Ein zweiter Teil dokumentiert 25 ausgewählte Arbeiten, wobei die Konstruktion im Mittelpunkt steht.