Dieses Buch widmet sich im besonderen der Kunst im Handwerk als auch der Kunst in der Mode der Wiener Werkstätte. Es stellt einige Modeentwürfe, Stoffe, Kunstobjekte, Möbel, Grafiken, Glas und Keramik wie auch Lederarbeiten vor, die sich noch von der Wiener Werkstätte in der Familie Primavesi befinden. - Weiters erzählt es von den anerkannten Modedesignerinnen Emille Flöge, der Weggefährtin Gustav Klimts und Prof. Gertrud Höchsmann, der Couturiere der Vor- und Nachkriegszeit und deren Zusammenhang zur Wiener Werkstätte.
In diesem Buchband erzählt Claudia Klein-Primavesi von ihrer Familie und deren Beziehung zu den Künstlern Josef Hoffmann und Gustav Klimt. Sie schreibt über deren Schaffen und langjährige freundschaftliche Beziehung, die sie mit den Künstlern verbunden hatte. Und erzählt von der ersten Begegnung Mäda (Eugenia) Primavesis anlässlich der Aufträge für die beiden Portraits Mäda und Mäda (Eugenia), die sie an Gustav Klimt erteilt hatte. Weiters schreibt die Autorin über Josef Hoffmanns sensationelle Bauwerke, ihre freundschaftliche Beziehung und das gesellige Zusammensein in ihrem Landhaus in Winkelsdorf. Claudia Klein-Primavesi, Enkelin von Otto und Mäda (Eugenia) Primavesi, wurde in Wien geboren. Sie besuchte eine Modeschule und praktizierte anschließend im Modesalon von Gertrude Höchstmann, die früher auch in der Wiener Werkstätte mitwirkte. Später war Claudia Klein-Primavesi in einer Galerie tätig. Stets beschäftigte sie sich mit der Kunst der Wiener Werkstätte.- Seit einiger Zeit ist sie bestrebt die Geschichte ihrer weit verzweigten Familie zu recherchieren und aufzuarbeiten. Zur W. W. Ausstellung 2006, in Brüssel
In diesem Fortsetzungsband erzählt Claudia Klein-Primavesi nach umfangreichen Recherchen von ihrer Familie und deren Beziehung zu den Künstlern und der Wiener Werkstätte, wobei sie die letzte Zeitzeugin dieser Ära, ihre in Brasilien lebende Tante Melitta, durch Erzählungen aus dieser Zeit unterstützte. Besonders ging die Autorin auch auf ihre Tante Mäda, die ältere Schwester Melittas, die von Gustav Klimt 1912/13 in einem heute sehr bekannten Gemälde portraitiert wurde, ein. Ihre Eltern, Otto und Mäda Primavesi, verband eine langjährige Freundschaft zu den Künstlern und sie waren ihnen große Mäzene gewesen. Weiters schreibt die Autorin Einiges über den Auftraggeber der Villa Skywa-Primavesi Robert Primavesi, Ihren Großonkel, der die weltbekannte Villa von Josef Hoffmann erbauen ließ und sie erzählt Interessante Details aus dem Leben der Künstler und ihrer Familie.
Das Jahr des Kindes hat mich veranlasst, diese Mappe der Öffentlichkeit vorzustellen. Dagobert Peche, der namhafte Künstler der Jahrhundertwende, hatte sie im Jahre 1922 dem Kinde Melitta gewidmet. Eines der wenigen göttlichen Geschenke, wie er sie selbst bezeichnete. Diese Mappe überreichte Peche meiner Großmama Mäda (Eugenia) Primavesi für ihre jüngste Tochter Melitta, damit diese den beigelegten Brief in späteren Jahren lesen und ihn verstehen könne. Sein ausdrücklicher Wunsch war dass diese, die Zeichnungen dieser Mappe erst später ansehe. Meine Tante Melitta, die jüngste Schwester meines Vaters, ist die einzige der direkten Linie der Familie Primavesi, welche die großen Künstler der Wiener Werkstätte noch erleben durfte. Jetzt 96 jährig lebt sie mit ihrer Familie schon über 70 Jahre in Brasilien. In ganz jungen Jahren verließ sie Wien, um in der Fremde mit ihrem Mann, einem Wiener Dipl. Ingenieur, ihr Glück zu finden. Meine von mir sehr geschätzte Tante überließ mir liebenswüdigerweise diese Mappe und ich darf sie nun der Öffentlichkeit vorstellen. Zum Jahr des Kindes, 2004. Am 28.11.2004, zur Ausstellung, im Leopold Museum Wien
In diesem Werk wird Einblick in die jahrhundertlange Familiengeschichte der aus Norditalien stammenden Familie Primavesi gewährt. Die Familie setzte sich sehr für die Kunst und die Förderung der heute anerkannten Künstler Hanak, Hoffmann und Klimt ein und war zuletzt Hauptaktionär der Wiener Werkstätte. Sie durchlebte die Höhen und Tiefen des Kunstgeschehens um die Jahrhundertwende, den Niedergang der Monarchie und die daraus resultierende Inflation. Der innige private Kontakt der großen Künstler zur Familie Primavesi und das gesellschaftliche Zusammenwirken der Künstlernaturen werden in diesem Buch anschaulich geschildert. Sowohl auf die Blütezeit und das unbeschwerte Leben im Landhaus der Familie in Winkelsdorf, sowie auf das Ende dieser Ära und der Wiener Werkstätte wird hier in interessanter Weise eingegangen.
In this book Claudia Klein-Primavesi relates the story of her family and its relationship to the artists Josef Hoffmann and Gustav Klimt. She describes the artists' work and the long friendship that arose between them. She also tells of Mäda (Eugenia) Primavesi's first encounter with Klimt, when he was commissioned to make the two portraits Mäda and Mäda (Eugenia) Primavesi. Furthermore, the authoress writes about Hoffmann's sensational buildings, their friendship and the social gatherings at their country house in Winkelsdorf. Claudia Klein-Primavesi, the grand-daughter of Otto and Mäda (Eugenia) Primavesi, was born in Vienna. She attended fashion school and thereafter worked in the fashion house of Gertrude Höchstmann, who had previously also collaborated with the Wiener Werkstätte. Claudia Klein-Primavesi later worked in an art gallery. She has always taken a keen interest in the art of the Wiener Werkstätte. For some time now she has devoted herself to researching and reworking the history of her widely branching family. Zur W. W. Ausstellung 2006, in Brüssel