Einen wie Rebus gibt es kein zweites Mal. Seit fast drei Jahrzehnten macht der ebenso geniale wie streitlustige Detective Inspector Edinburgh unsicher, nicht ohne dabei Freunden wie Vorgesetzen unendlich auf die Nerven zu gehen. Von seinen Feinden ganz zu schweigen. Die in diesem Band versammelten Geschichten, von denen zehn erstmals auf Deutsch erscheinen, beleuchten die Stationen seines Lebens, von seinem allerersten Fall bis hin zu seiner dramatischen (und zum Glück nur vorläufigen) Pensionierung. Einmal mehr beweist Ian Rankin hier, dass ein Krimiregal ohne den schottischen Kultkommissar theoretisch zwar möglich, aber sinnlos ist.
Ian Rankin Bücher
Ian Rankin ist ein Meister des Kriminalgenres, bekannt für seine fesselnde Darstellung der dunklen und komplexen städtischen Unterwelt. Seine Erzählungen tauchen tief in die menschliche Psyche ein und erforschen oft Themen der moralischen Ambiguität und der schwer fassbaren Gerechtigkeit. Rankins unverkennbarer Stil zeichnet sich durch rauen Realismus, spannungsreiche Handlungsstränge und ein feines Gehör für authentische Dialoge aus, die den Leser in reichhaltig gestaltete Welten entführen. Seine Charaktere sind zutiefst fehlerhaft und doch nachvollziehbar, was seine Geschichten mit einem tiefen Verständnis für die menschliche Verfassung in Einklang bringt.







Das Gesetz des Sterbens
- 477 Seiten
- 17 Lesestunden
In seinem 20. Fall ermittelt John Rebus gemeinsam mit Siobhan Clarke und Malcolm Fox. Detective Inspector Siobhan Clarke untersucht den Tod eines Edinburgher Anwalts, der von einem Einbrecher in seiner Wohnung getötet wurde. Doch der Fall wird rätselhaft, als man eine anonyme Botschaft an den Anwalt findet: „Ich bringe dich um für das, was du getan hast.“ Dieselbe Botschaft hat auch Edinburghs Unterweltgröße Big Ger Cafferty erhalten, kurz bevor auf ihn geschossen wird. Cafferty bleibt unverletzt, schweigt aber über mögliche Feinde. Schließlich bittet Clarke den kürzlich in den Ruhestand versetzten John Rebus um Hilfe. Er ist der Einzige, mit dem Cafferty zu sprechen bereit ist. Steckt hinter den Taten ein Verbrecherclan aus Glasgow? Dem geht DI Malcolm Fox nach, während Rebus eine andere Spur verfolgt. Die führt ihn in Edinburghs Vergangenheit, zu einem Haus, in dem Schreckliches geschehen ist ...
Bei einem Dinner im »Caledonian« wird Rebus an einen lange zurückliegenden Mord erinnert: Eine Bankiersgattin wollte in dem Luxushotel einen Liebhaber empfangen – am nächsten Morgen war sie tot, der Täter wurde nie gefasst. Während Rebus sich erneut in dem alten Fall vergräbt, gerät das kriminelle Machtgefüge in Edinburgh gefährlich ins Wanken: Darryl Christie, eine aufstrebende Reviergröße, wird brutal überfallen – und im Hintergrund scheint Ex-Gangsterboss Big »Ger« Cafferty die Fäden zu ziehen. Eine Entwicklung, die Rebus gar nicht recht sein kann. Zumal die erste Leiche in diesem fatalen Kräftemessen nicht lange auf sich warten lässt ...
»Rebus ein letztes Mal in Hochform!“ Münchner Merkur Als in Edinburgh der russische Dichter und Dissident Alexander Todorow ermordet wird, bleibt Inspector Rebus nicht viel Zeit, um die Wahrheit zu finden. In wenigen Tagen endet seine Dienstzeit, und er weiß, dass seine Vorgesetzten die Sache am liebsten schnell zu den Akten legen würden. Ihrer Ansicht fiel Todorow einem Raubüberfall mit tödlichem Ausgang zum Opfer, doch Rebus argwöhnt, dass eine Delegation einflussreicher russischer Geschäftsleute etwas mit der Sache zu tun hat. Dann kommt ein möglicher Zeuge bei einem Brand ums Leben, und Rebus sieht seinen Verdacht bestätigt …
In den Sechzigern versetzte ein brutaler Frauenmörder namens „Bible John“ Schottland in Angst und Schrecken. Er wurde nie gefasst. Nun mordet ein neuer Killer nach demselben Muster. Für die Medien ist er „Johnny Bible“, für die Polizei ist er ein Albtraum. Inspector Rebus, der aufgrund seiner unkonventionellen Ermittlungsmethoden von dem Fall abgezogen wurde, soll eigentlich in Aberdeen dem gewaltsamen Tod eines Ölarbeiters nachgehen. Doch lange kann er die Finger nicht von der spektakulären Mordserie lassen. Was niemand ahnt: Nicht nur die Polizei jagt den geheimnisvollen Killer. Auch der alte Bible John hat seinen „unwürdigen“ Nachahmer ins Visier genommen ...
Schwierige Zeiten für John Rebus: er wird vom Dienst suspendiert und zu einem Polizeikurs verdonnert, in dem er Teamgeist und korrektes Verhalten lernen soll. Zu diesem Zweck sollen die Kurzsteilnehmer einen ungelösten Fall untersuchen. Bloß weiß Rebus leider nur zu gut, wer Eric Lomax umgebracht hat, denn er war in den Mord selbst auf tragische Weise verstrickt. Während er noch damit beschäftigt ist, die Untersuchung zu verschleppen, wird in Edinburgh ein Kunsthändler vor seiner Haustür ermordet …
Der kalte Hauch der Nacht
- 539 Seiten
- 19 Lesestunden
In Queensberry House, das demnächst das schottische Parlament beherbergen soll, werden kurz hintereinander zwei Leichen gefunden. Der erste Tote ist bereits mumifiziert, der zweite wird wenig später erschlagen. Ein dritter Todesfall weist auf einen Zusammenhang zwischen den Leichenfunden hin. Trotz Anfeindungen aus den eigenen Reihen macht sich Inspector John Rebus an die Lösung des Falls - obwohl ihn das nicht nur die Karriere, sondern auch das Leben kosten könnte...
Das Dunkle bleibt
- 288 Seiten
- 11 Lesestunden
»Wenn die Wahrheit im Schatten liegt, geh mir aus dem Licht!« Jack Laidlaw muss in Glasgow den Mord an einem bekannten Anwalt der Unterwelt klären, bevor sich die rivalisierenden Gangs der Stadt deswegen bekriegen. Ein schottischer Noir vom Feinsten. Der Anwalt Bobby Carter hat ganz offensichtlich für die falschen Leute gearbeitet. Als seine Leiche in einer Gasse hinter einem Pub gefunden wird, das unter dem Schutz eines lokalen Gangsterbosses steht, gerät das fragile Gleichgewicht, das Glasgow seit Monaten zu einer relativ sicheren Stadt gemacht hat, ins Wanken. Außer einer verzweifelten Familie und einer ganzen Reihe mächtiger Freunde hinterlässt Carter auch viele Feinde. Wer profitiert von seinem Tod, wer ist dafür verantwortlich? Jack Laidlaws Reputation ist unbestritten. Er ist kein Teamplayer, aber er hat einen sechsten Sinn für die Straße. Für seinen Chef ist klar, dass hinter diesem Mord rivalisierende Gangs stecken. Laidlaw bezweifelt das. Auf jeden Fall muss er, bevor es zwischen den Gangs zum Krieg kommt, den Killer finden, sonst explodiert die Stadt. »Das Dunkle bleibt« ist ein von Ian Rankin vollendetes Laidlaw-Manuskript aus McIlvanneys Nachlass und ein literarisches Ereignis: »Laidlaw ist zurück in den dunklen Straßen von Glasgow«, schreibt der Autor Alan Parks, »und er ist so großartig, so schwierig, wie er immer war – einfach Kult.«
Manchmal muss man Grenzen überschreiten, um der Gerechtigkeit Genüge zu tun ... John Rebus ist angeklagt – für ein Verbrechen, das ihn für den Rest seines Lebens hinter Gitter bringen könnte. Es ist nicht das erste Mal, dass der legendäre Ermittler das Gesetz in die eigene Hand nimmt, aber es könnte das letzte Mal gewesen sein. Während Rebus vor Gericht steht, ermittelt seine alte Freundin Detective Inspector Siobhan Clarke in Edinburghs brisantestem Fall seit Jahren: Ein korrupter Polizist wird vermisst. Er hatte damit gedroht, Informationen zu offenbaren, die den gesamten Polizeiapparat der Stadt in den Abgrund reißen könnten. Und auch in dieser Sache scheinen alle Wege zu Rebus zu führen ...
Es sind zwei Fälle, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben: Ein alter Mann wird eines Naziverbrechens bezichtigt, leugnet aber vehement jede Schuld. Und die zur Prostitution gezwungene Candice weigert sich, die Namen ihrer Zuhälter preiszugeben. Noch bevor Rebus erste Beweise sammeln kann, überschlagen sich die Ereignisse: der alte Mann wird erhängt aufgefunden, Candice entführt und Rebus Tochter Sammy liegt nach einem offenbar gezielt verursachten Unfall im Koma. Die Fäden scheinen beim Unterweltneuling Tommy Telford zusammenzulaufen – und Rebus sinnt auf persönliche Rache an dem Fahrer des Unfallwagens …



