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Oliver Pfohlmann

    Literaturkritik und literarische Wertung
    "Eine finster drohende und lockende Nachbarmacht"?
    Robert Musil
    • Robert Musil war Ingenieur, Experimentalpsychologe und Offizier im Ersten Weltkrieg und schrieb den Jahrhundertroman «Der Mann ohne Eigenschaften». Als er am 15. April 1942 im Schweizer Exil starb, war er verarmt und vergessen; heute ist seine Bedeutung unbestritten. Musil führte die Literatur in das Zeitalter Sigmund Freuds und Albert Einsteins, seine Werke bieten «lockende Vorbilder, wie man Mensch sein kann», so Musil selbst in einem Essay.

      Robert Musil2012
      3,5
    • Literaturkritik und literarische Wertung

      13. Schuljahr - Deutsch - Klassen 11-13

      • 184 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Dieser Band führt Schüler prägnant und verständlich in die Wertung von Literatur und die Vermittlung durch professionelle Literaturkritik ein. Die Geschichte der Literaturkritik, Textformen und Rezensionstypen werden behandelt. Ein Kapitel gibt Einblicke in den Literaturbetrieb, wobei die Rezeption von Literatur im Oberstufenunterricht zunehmend wichtig wird. Ein weiteres Kapitel widmet sich der praktischen Analyse von Literaturkritiken aus verschiedenen Medien. Schüler können anhand ausgewählter Textkritiken ihre Analysefähigkeiten üben und ihre Ergebnisse mit Lösungen vergleichen. Thematische Schwerpunkte umfassen: literarische Wertung, Auswahl als Grundprinzip, literarische Wertmaßstäbe, Sprachform und rhetorische Mittel, Zensur, Kanon sowie Literaturgeschichtsschreibung. Zudem wird die Frage behandelt, was Kritik ist und wozu sie dient, sowie die verschiedenen Formen der Kritik und deren Beziehung zum Literaturbetrieb. Exemplarische Analysen literaturkritischer Texte werden mit einem analytischen Fragenraster und Musteranalysen zu Werken von Arno Holz, Heinrich Mann, Christa Wolf und anderen vorgestellt. Der Anhang enthält eine Sammlung von Kritiken und Essays, die verschiedene Perspektiven auf den deutschen Literaturbetrieb und aktuelle literarische Themen bieten.

      Literaturkritik und literarische Wertung2008
    • "Eine finster drohende und lockende Nachbarmacht"?

      Untersuchungen zu psychoanalytischen Literaturdeutungen am Beispiel von Robert Musil

      In der Reihe erscheinen seit 1971 Beiträge zu den Schriften Robert Musils. Begründet durch Karl Dinklage und viele Jahre fortgeführt durch Josef Strutz werden die „Musil-Studien“ heute von Christoph Hoffmann (Luzern), Alexander Honold (Basel), Birgit Nübel (Hannover) und Norbert Christian Wolf (Wien) herausgegeben. Die inzwischen über 40 Bände stellen den Dichter und Essayisten Musil in den Mittelpunkt, erschließen einzelne literarische Texte und diskutieren seine wissenschaftlichen und journalistischen Arbeiten. In der Reihe sind Monographien führender Musilforscherinnen und -forscher, wichtige akademische Qualifikationsschriften und wegweisende Konferenzbände erschienen. Am Anfang standen editionsphilologische Studien, Interpretationen einzelner Werkkomplexe und breiter literarhistorische Kontextualisierungen im Vordergrund. Seit den 1990er Jahren finden wissenschaftshistorische und kulturwissenschaftliche Rückbezüge zunehmende Aufmerksamkeit. In den „Musil-Studien“ können Monographien, Sammelbände und Editionsprojekte aufgenommen werden, die sich an Forschende, Lehrende und eine interessierte Öffentlichkeit wenden. Erwünscht sind auch Beiträge, die das Werk Robert Musils in größere Konstellationen und Zusammenhänge einordnen. Publikationssprachen sind Deutsch und Englisch.

      "Eine finster drohende und lockende Nachbarmacht"?2003