1975 lebte Mao noch, als Johnny Erling zum Studium in die bäuerlich geprägte Hauptstadt Peking kam. In den vier Jahrzehnten, in denen er den atemberaubenden Umbau der alten Kaiserresidenz zur hypermobilen Weltmetropole begleitete, verdreifachte sich die Einwohnerzahl beinahe. Seine schier unglaublichen Pekinger Geschichten handeln vom erstmals realisierbaren Aufstieg für den Einzelnen. Er besucht den Kinovorführer Zhang Yuxi, der aus seinem Kollektivdorf den Bauch von Peking machte, den Sammler Pan Yong, der seine private Galerie mit märchenhaften kaiserlichen Schätzen, von denen nur wenige wissen, eröffnete, und trifft Liu Yang, der erfolgreich in Frankreich studierte, sich in korsischen Käse verliebte und heute der »Fromager de Pékin« ist. Weitere kuriose Geschichten, etwa über den Feldzug aller Pekinger gegen die Spatzen, zeichnen das schwierige Umfeld nach, in dem es zur Mär der chinesischen Tellerwäscher kam.
Johnny Erling Bücher




China
- 159 Seiten
- 6 Lesestunden
Begegnungen mit einer mehr als 3500 Jahre alten Kultur: an der Großen Mauer, in der Verbotenen Stadt in Peking oder am Grab des Ernsten Kaisers bei Xi'an. Atemberaubende Panoramabilder von kargen Gebirgen und üppig grünen Ebenen, endlosen Reisterrassen und poetischen Flußlandschaften. Endrücke vom Alltag des bevölkerungsreichsten Landes der Welt.
China. Der große Sprung ins Ungewisse
- 223 Seiten
- 8 Lesestunden
Vom rätselhaften Reich der Mitte zur selbstbewussten ökonomischen und politischen Weltmacht. Gelingt China der Eintritt in eine neue Freiheit? Was hat die Welt von China zu erwarten? „Dieses Buch ist ein sehr eindrucksvolles und lesensweres Werk über China und seine Menschen. Die Entwicklung und Veränderung des Landes sind für den Leser gut nachvollziehbar“ (Wolfgang Schäuble).
Der kurze Frühling von Peking
- 196 Seiten
- 7 Lesestunden