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Jochen Buchsteiner

    Wir Ostpreußen
    Die Flucht der Briten aus der europäischen Utopie
    Die Stunde der Asiaten
    • Wir Ostpreußen

      Eine ganz gewöhnliche deutsche Familiengeschichte

      • 288 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Porträt einer vergessenen Provinz Der detaillierte Fluchtbericht seiner Großmutter ist Ausgangspunkt für Jochen Buchsteiners Buch über Ostpreußen. Persönlich aber unsentimental verfolgt er den Weg der Gutsbesitzerfamilie in den Westen und spürt dabei dem Verlust nach, der nicht nur den Betroffenen entstanden ist. Es entsteht ein Porträt der fast vergessenen deutschen Provinz, die in ihrer Tragik, aber auch in ihrer historischen und kulturellen Einzigartigkeit sichtbar wird – als verdrängter Teil unserer nationalen Identität. Zwei Generationen nach Marion Gräfin Dönhoff liefert Jochen Buchsteiner eine Familienerzählung, die einen frischen Blick auf die deutsche Vergangenheit wagt.

      Wir Ostpreußen2025
    • Europa irrt, wenn es den Brexit als Betriebsunfall betrachtet. Die Briten sollen sich auf einem Irrweg befinden und ihren Ruf als vernünftige Nation verspielt haben. Doch Jochen Buchsteiner argumentiert, dass der Brexit nicht so irrational ist, wie viele denken. Trotz der Schwierigkeiten, die er für beide Seiten mit sich bringt, basiert er auf nachvollziehbaren Motiven, die in der Nationalgeschichte und Geographie des Königreichs verwurzelt sind. Buchsteiner analysiert das «Anderssein» der Briten, das sie leidenschaftlicher auf Freiheit und kühler auf Europa blicken lässt. Er stellt die These auf, dass der Brexit nicht aus populistischer Verführung resultiert, sondern aus berechtigter Kritik am Zustand der EU und einer Ablehnung von Fehlentwicklungen des liberalen Modells. Indem die Briten Souveränität und Identität über Wohlstand stellen, kehren sie die Prioritäten einer kriselnden europäischen Einigungslogik um. Buchsteiner betont, dass niemand vorhersagen kann, wohin der britische Aufbruch führt. Die Europäer sollten mit Neugier und Demut reagieren, anstatt mit Spott. Ein schmerzhafter Abschied für Großbritannien ist unsouverän und kurzsichtig. Die Skepsis gegenüber dem Status quo wächst auch in den verbleibenden Mitgliedstaaten. Um das Ende der EU zu vermeiden, muss sie aus dem Brexit lernen und umsteuern.

      Die Flucht der Briten aus der europäischen Utopie2018
      3,7
    • Die Stunde der Asiaten

      • 205 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Jochen Buchsteiner, geboren 1965, studierte Politikwissenschaften und Allgemeine Rhetorik. Er war Parlamentskorrespondent der ZEIT in Bonn und Berlin, schrieb für die Frankfurter Allgemeine Zeitung aus Asien und berichtet nun seit sechs Jahren als politischer Korrespondent der Zeitung aus London. 2005 erschien sein Buch «Die Stunde der Asiaten. Wie Europa verdrängt wird».

      Die Stunde der Asiaten2005
      5,0