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Gottfried Wilhelm Leibniz

    21. Juni 1646 – 14. November 1716

    Gottfried Wilhelm Leibniz war ein deutscher Universalgelehrter und Philosoph, dessen Einfluss sich über Mathematik, Philosophie, Physik und Informatik erstreckt. Er gilt als einer der bedeutendsten Denker des 17. Jahrhunderts, der unabhängig von Isaac Newton die Infinitesimalrechnung entwickelte und dessen Notation bis heute verwendet wird. Leibniz' Ideen nahmen die moderne Logik und analytische Philosophie vorweg, wobei seine Philosophie auf Rationalismus und deduktivem Denken beruhte. Obwohl sein umfangreiches Werk zahlreiche Gebiete von der Mathematik bis zur Theologie abdeckt und in lateinischer, französischer und deutscher Sprache verfasst wurde, gibt es bis heute keine vollständige Sammlung seiner Schriften.

    Gottfried Wilhelm Leibniz
    Hauptschriften zur Grundlegung der Philosophie. Band I
    Kleine Schriften zur Metaphysik
    Monadologie
    Neue Abhandlungen über den menschlichen Verstand
    Bhagavadgita
    Fünf Schriften zur Logik und Metaphysik
    • Bhagavadgita

      • 107 Seiten
      • 4 Lesestunden
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      Die Bhagavadgita ist eines der heiligsten Bücher der Hindus und wohl das in Indien am meisten gelesene. Sie verdankt ihre Beliebtheit dem echten religiösen Gefühl, das in ihr lebt, der edlen Begeisterung, mit der sie ihre untereinander oft recht verschiedenartigen und deshalb jeden Leser irgendwie ansprechenden Lehren vorträgt, und nicht zuletzt auch ihrem geringen Umfang von nur 700 Strophen. Der Name bedeutet „der Gesang (gita) des Erhabenen (bhagavad)“. Der Erhabene ist der Held Krischna, eine irdische Erscheinungsform des höchsten Gottes Vischnu.

      Bhagavadgita
    • In Anmerkungen zu einem bedeutenden Werk über den menschlichen Verstand habe ich mich entschlossen, eigene Gedanken zu formulieren. Nach intensiver Auseinandersetzung mit dem Thema und den behandelten Materialien halte ich es für sinnvoll, meine Überlegungen unter dem Titel "Neue Abhandlungen über den Verstand" zu veröffentlichen. Dies bietet mir die Gelegenheit, meine Ideen in einem geschätzten Kontext zu präsentieren und gleichzeitig die Arbeit eines anderen zu ergänzen, anstatt von Grund auf neu zu beginnen. Obwohl ich in vielen Punkten anderer Meinung bin, möchte ich die Verdienste des ursprünglichen Autors nicht schmälern. Vielmehr beabsichtige ich, aufzuzeigen, in welchen Aspekten ich von seiner Auffassung abweiche und warum ich dies für notwendig halte, um wesentliche Punkte der Thematik zu klären. Während der Verfasser viele wertvolle Einsichten bietet, sind unsere Systeme in der Tat grundlegend unterschiedlich. Seine Ansichten sind näher an Aristoteles, während meine mehr mit Platon verwandt sind, auch wenn wir uns in vielen Punkten von den Lehren beider Philosophen entfernen. Der Autor ist allgemein verständlicher, während ich gelegentlich gezwungen bin, komplexere Argumente zu formulieren.

      Neue Abhandlungen über den menschlichen Verstand
    • In den 90 Paragraphen der sogenannten Monadologie gibt Leibniz eine begriffliche Fassung und perspektivische Auslegung der Grundbegriffe seiner Metaphysik, die durch ihre Stringenz und deduktive Geschlossenheit die Position des Autors in der Philosophiegeschichte wesentlich bestimmt haben. Hier findet sich nicht nur eine ausführliche Diskussion seines „Monade“-Begriffs, sondern auch die Verbindung zur „prästabilierten Harmonie“, in der die Gesetze des Körpers und der Seele zur Übereinstimmung kommen. Die neue, zweisprachige Ausgabe ist ausführlich kommentiert. Sprachen: Deutsch, Französisch

      Monadologie