Literatur ist für Bataille einer der Wege zu einer unmöglichen Erfahrung zu gelangen. Das Überschreiten von Grenzen, das von der Gesellschaft als »böse« bezeichnete Brechen von Gesetzen ist das Gesetz einer freien Literatur, einer Literatur, die mehr ist als Zeitvertreib und Konsum. Baudelaire, Sade, Blake oder Kafka sind die Leitfiguren Batailles. In ihrem Werk sieht er das verwirklicht, was er von der Literatur erwartet: »Die authentische Literatur ist prometheisch. Der wahre Schriftsteller wagt zu tun, was den fundamentalen Gesetzen der aktiven Gesellschaft widersteht.« Im Überschreiten der Gesetze entzündet sich der Blitz der Erkenntnis. Doch genau darin wird die Literatur schuldig, böse.
Michal Pacvoň Bücher



Cílem Ramonetovy geniální knihy je zachytit situaci propojeného trojúhelníku média-moc-komunikace v současné době radikální proměny komunikačních prostředků. Noviny jsou v krizi, počet odběratelů klesá, podobná situace provází teležurnály. Autor sleduje zcela konkrétní kauzy, jako smrt princezny Diany, aféru Clinton-Lewinská apod., rozebírá jejich pozadí a snaží se dobrat k obecným tendencím a závěrům. Ramonet považuje nástup digitalizace ve spojení s multimédii za tak významný přelom v dějinách lidstva, jakým byl Gutenbergův vynález knihtisku v 15. století. Snaží se analyzovat, jak nový fenomén mediálního zpracování světa ovlivňuje náš pohled na něj, do jaké míry se svět tímto procesem virtualizuje a zplošťuje, jinými slovy zachycuje proces, při kterém se mediální svět stává skutečnějším, než realita sama. V kapitolách, jako je Mediální mesianismus či Myšlenková policie, nahlíží přelomové okamžiky ve způsobu informování v posledních letech. Nedochází k povzbudivým závěrům, ale pojednává téma, které se bolestivě vtírá do života každého z nás....
Freitag oder das Leben in der Wildnis
- 176 Seiten
- 7 Lesestunden
Wie einst bei Defoe strandet auch Tourniers Protagonist auf einer kleinen Südseeinsel, übernimmt die Kontrolle und trifft auf Freitag, den Wilden, den er als Sklaven hält. Doch mit Freitag beginnt die Unterwanderung seiner Herrschaft. Je mehr Robinson versucht, ihm seine Regeln beizubringen, desto mehr entgleiten ihm die Kontrolle und die Bedeutung seiner Bemühungen. Das Boot, das er gebaut hat, verfällt, und all seine Anstrengungen erscheinen absurd. Freitag wird für Robinson zum Spiegel, der die Lächerlichkeit seines Herrschaftswunsches offenbart. Schließlich gibt er sich der Insel und Freitag hin und lässt sich treiben. Das Symbol seiner einstigen Macht, das Schießpulver, nutzen sie für kleine Feuerwerke. Plötzlich erscheint am Horizont das ersehnte Schiff, das Robinson zurück zur Zivilisation bringen könnte. Doch es ist Freitag, der die Insel verlässt, neugierig auf die Welt. Während Freitag an Bord geht, flieht ein Schiffsjunge von Deck und sucht in Robinsons Wildnis Schutz vor dem Kapitän. Robinson steht nun vor einer ernsthaften Herausforderung: Er muss etwas aufbauen, das nichts mehr mit seinem früheren englischen Leben zu tun hat, sondern den Gesetzen der Natur auf der Insel folgt.