Fluchtpunkt Rom – große Hoffnungen im kleinen Gepäck Sándor Lénárd hat Medizin in Wien studiert, jetzt ist er als ambulanter Blutdruckmesser in den Altstadtgassen Roms unterwegs. 1938 musste er über Nacht vor den Nazis fliehen – große Hoffnungen im kleinen Gepäck. Rasch gehört Lénárd zum Stammpublikum im Caffè Greco, wo sich Emigranten aus ganz Europa teffen. Mit jedem Tag wird die Frage des Überlebens drängender: die Suche nach einem Schlafplatz, die Jagd nach der nächsten Mahlzeit. Doch Lénárd ist findig ... Mit dem Abstand des Außenseiters, dem sezierenden Blick des Mediziners und dem Esprit eines Schriftstellers beobachtet Sándor Lénárd, wie Italien in der Diktatur versinkt. Pointiert und klug erzählt er von seinem abenteuerlichen Alltag als Emigrant ohne Papiere und von der rauen Herzlichkeit des Viertels, in dem er Zuflucht gefunden hat. Mit einer biografischen Notiz zum Autor von Ernö Zeltner sowie einem Nachwort von György Dalos: “Mit den Augen eines Wanderers – Sándor Lénárds Rom”.
Alexander Lenard Bücher






Ein Tag im unsichtbaren Haus
- 213 Seiten
- 8 Lesestunden
Pu der Bär
- 327 Seiten
- 12 Lesestunden
„Pu pu!“, sagte A. A. Milnes einjähriger Sohn Christopher Robin, als er zu Weihnachten seinen neuen Teddy auf dem Kamin sitzen sah. So entstand 1921 der Name für die wohl berühmteste Teddy-Bären-Geschichte der Welt: PU DER BÄR. Die Abenteuer, die Christopher Robin mit Pu und seinen Freunden erlebte, hat Milne später aufgeschrieben und veröffentlicht. Keine Frage, dass ihm die Pu-Fans allüberall dafür zutiefst dankbar sind. So ist nichts verloren gegangen von den fürchterlich aufregenden Erlebnissen mit Pu, dem liebenswerten Bären von geringem Verstand, mit dem etwas ängstlichen Ferkel, dem griesgrämigen Esel I-Ah und allen anderen hochwichtigen Persönlichkeiten aus dem Hundertsechzig-Morgen-Wald. Zum Beispiel die Geschichte damals, als Pu honiglüstern mit einem blauen Ballon hoch oben in die Baumkrone fliegen wollte und dabei versuchte - ein Bienentäuschungsmanöver! - wie eine kleine schwarze Wolke auszusehen.
