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Nikolaus Wachsmann

    1. Jänner 1971

    Nikolaus Daniel Wachsmann ist Professor für neuere europäische Geschichte. Seine Arbeit konzentriert sich auf die Analyse historischer Ereignisse und deren Auswirkungen. Wachsmann untersucht Schlüsselmomente der europäischen Geschichte und deren anhaltenden Einfluss. Seine Expertise liegt in einem tiefen Verständnis historischer Prozesse.

    Gefangen unter Hitler
    KL
    • KL

      Die Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager

      „Eine Erzählung, die wohl nicht mehr übertroffen wird.“ Frankfurter Allgemeine Zeitung Ein historisches Werk, das seinesgleichen sucht: Nikolaus Wachsmanns monumentale Geschichte der Konzentrationslager von den improvisierten Anfängen 1933 bis zu ihrer Auflösung 1945. Diese erste umfassende Darstellung vereint auf eindrückliche Weise sowohl die Perspektive der Täter als auch jene der Opfer, sie zeigt die monströse Dynamik der Vernichtungspolitik und verleiht zugleich den Gefangenen und Gequälten eine Stimme. Ein gewaltiges Buch – erschütternd und erhellend zugleich. »Ein Buch, das das bedrückende und schwierige Thema in einer bisher nicht dagewesenen Perspektivenvielfalt erschließt.« (Süddeutsche Zeitung) Ausstattung: mit Abbildungen

      KL
      4,6
    • Gefangen unter Hitler

      Justizterror und Strafvollzug im NS-Staat

      Über nationalsozialistische Konzentrationslager wurde viel geschrieben, doch die Gefängnisse des Hitler-Staats blieben bisher unbeachtet. Nikolaus Wachsmann bietet eine fundierte und beklemmende Gesamtdarstellung der Rolle des Strafvollzugs im NS-Herrschaftssystem. Damit verleiht er einer bisher vernachlässigten Gruppe von Opfern des Nationalsozialismus Gesicht und Stimme. Zwischen 1933 und 1942 waren in den Gefängnissen der Nationalsozialisten deutlich mehr Menschen inhaftiert als in den Konzentrationslagern. Wer das Terrorsystem des „Dritten Reichs“ verstehen will, muss diesen Aspekt der nationalsozialistischen Verfolgung und Gewaltmaßnahmen betrachten. Wachsmann schließt diese Forschungslücke mit seiner vielfach ausgezeichneten Darstellung, die auf zahlreichen, bisher unbeachteten Quellen basiert. Er untersucht die verworrene Verwaltung unter der Nazidiktatur und hinterfragt, wer die angeblichen Straftäter waren, die in Hitlers Gefängnissen saßen. Eine seiner Thesen besagt, dass die Justiz eine zentrale Rolle bei der Kriminalisierung politisch Andersdenkender spielte. Zudem räumt er mit hartnäckigen Fehlurteilen auf, etwa der Vorstellung, dass in den Nazigefängnissen Recht und Ordnung geherrscht hätten. Diese umfassende Darstellung zu den Gefängnissen im NS-Staat schließt eine der letzten Lücken in der Erforschung des Nationalsozialismus.

      Gefangen unter Hitler
      4,5