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Cristina Mendoza

    Barcelona modernista
    Barcelona - eine Stadt erfindet die Moderne
    • Wie kaum eine andere europäische Metropole hat Barcelona in den letzten Jahrzehnten den Stadtreisenden angezogen, den Flaneur mit wachem Blick, den die Stadt als ein lebendiges Ganzes interessiert - wo der architektonische Reichtum nur ein Ausdruck des pulsierenden Drangs ist, in der Gegenwart zu leben. Barcelonas ungebrochene Vitalität, die das Alte kontinuierlich in ein Lebensgefühl für das Neue einbettet, ist am stärksten in den Zeugnissen aus der Epoche des katalanischen Modernisme zu finden, in der die Stadt regelrecht explodiert ist. Zwischen der Weltausstellung von 1888 und dem Ersten Weltkrieg erlebte die „unspanischste Stadt Spaniens“ abseits der politischen Turbulenzen einen ungeheuren ökonomischen Aufschwung. Intellektuelle Widerspenstigkeit und erstarktes bürgerliches Selbstbewußtsein, Innovationen in den Künsten, radikale Änderungen im Verhaltenskodex, krasse soziale Ungleichheiten - Barcelona erfuhr den Umbruch zur Moderne früher und bewußter als manch andere europäische Großstadt. Wie diese Stadt mit der alles umfassenden Strömung des Modernisme, der stilistisch starke Parallelen zum Jugendstil hat, sich selbst „ein Bild“ gab, um dieser neuen Zeit zu entsprechen, das erzählen und zeigen Cristina und Eduardo Mendoza anschaulich. Darüber hinaus ist ihr reichillustriertes Buch eine Kulturgeschichte dieser europäischen Metropole im Übergang vom 19. zum 20. Jahrhundert.

      Barcelona - eine Stadt erfindet die Moderne2006
    • Barcelona modernista

      • 176 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Este libro es una aproximación a la vez imaginativa y rigurosa, tierna y crítica, al periodo crucial de la historia de Barcelona comprendido entre la Exposición Universal de 1888 y los albores de la Primera Guerra Mundial, una etapa de relativa estabilidad política y fuertes altibajos económicos, de orden burgués y rebeldía intelectual, de renovación artística y cambios radicales en las costumbres, de grandes desigualdades sociales y grandes ideales de justicia, un periodo de esplendor y miseria en el que el trabajo y la bohemia, los bailes de máscaras y las bombas anarquistas configuraban la vida de la ciudad. Como explica Eduardo Mendoza, este libro no trata del Modernismo en tanto que movimiento artístico, sino de la ciudad de Barcelona en la época en que el Modernismo operó en ella una metamorfosis radical y, en cierto modo, mágica.

      Barcelona modernista1989