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Jürgen Lillteicher

    Jagun, der Schattenbringer
    Profiteure des NS-Systems?
    • Jagun, der Schattenbringer

      • 402 Seiten
      • 15 Lesestunden

      Als Andieu de la Moraine nach Hradotej kommt, um während einer öffentlichen Hexenfolter seinem Beruf als Taschendieb nachzugehen, erkennt er in der angeblichen Hexe das Mädchen Siwa, die ihn vor drei Jahren gepflegt hatte. Entsetzt beschließt er, Siwa zu befreien, nachdem ihn ein Unbekannter dazu überredet hat. Doch die Rettung bringt neue Probleme mit sich, denn Jagun, der ihn zu diesem Vorhaben angestiftet hat, trägt einen Fluch, der für alle in seiner Nähe den Tod bedeuten kann. Im Kampf um Siwas Leben müssen sich die beiden Männer nicht nur gegen die Wachen Hradotejs behaupten, sondern auch gegen Monster, Sklavenjäger und Vampire. Unterstützung erhalten sie von einer geheimnisvollen Bogenschützin. Über allem schwebt jedoch der Schatten von Jaguns Fluch. Jagun ist ein verfluchter Mann, dessen Fluch und Dämonen Tod und Verderben für alle in seiner Nähe bedeuten. Die Frage, ob er ein Held ist, hängt von der Definition des Begriffs ab. Was macht einen Helden aus? Für das zu kämpfen, woran er glaubt, die zu beschützen, die er liebt? Doch was, wenn ein Fluch ihn daran hindert? Jagun ist ein Schattenbringer, und dies ist seine Geschichte, in die Andieu unfreiwillig hineingezogen wird. Er wird gejagt, eingesperrt und misshandelt, doch letztlich geht es um Siwa, die als Hexe gefoltert werden soll.

      Jagun, der Schattenbringer2015
    • Profiteure des NS-Systems?

      • 215 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Die Debatte über die Rolle der Firma Degussa beim Bau des Denkmals für die ermordeten Juden Europas verdeutlicht, wie wenig über die Geschichte deutscher Unternehmen im Nationalsozialismus und deren Auseinandersetzung mit dieser Vergangenheit bekannt ist. Dieses Buch zielt darauf ab, zur Versachlichung dieser Diskussion beizutragen, indem es aktuelle Forschungsergebnisse zum Verhältnis von Staat und Unternehmen im Nationalsozialismus präsentiert. Es beleuchtet die Rezeption und Bewertung dieses Teils der NS-Vergangenheit im Kontext der Nürnberger Prozesse und der Wiedergutmachung. Zudem werden grundlegende Fragen des Völkerrechts und der Unternehmensethik in der Gegenwart behandelt. Die Autoren, allesamt Fachleute auf ihrem Gebiet, bieten differenzierte Perspektiven, wie beispielsweise Peter Hayes, der die Geschichte von Degussa umfassender darstellt als im politischen Diskurs um Entschädigung und Denkmalbau. Weitere Autoren sind Ralf Ahrens, Richard Buxbaum, Gerald Feldman, Manfred Gentz, Constantin Goschler, Manfred Grieger, Raymond Stokes und Dieter Ziegler. Die Texte werden durch ausgewählte Abbildungen ergänzt und entstanden in Zusammenarbeit mit der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas sowie dem „Fonds Erinnerung und Zukunft“.

      Profiteure des NS-Systems?2006