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Jürgen Stolzenberg

    Professor Jürgen Stolzenberg ist ein deutscher Philosoph, dessen Werk sich mit grundlegenden Fragen des Denkens, insbesondere der Ideenentwicklung im deutschen Idealismus, auseinandersetzt. Er untersucht sorgfältig tiefgreifende Konzepte wie die intellektuelle Anschauung und verfolgt deren Entwicklung anhand bedeutender Texte. Stolzenbergs Ansatz zeichnet sich durch analytische Strenge und detaillierte Erforschung aus, die den Leser einlädt, sich intensiv mit komplexen philosophischen Argumenten auseinanderzusetzen. Seine Gelehrsamkeit leistet einen bedeutenden Beitrag zum Verständnis der Entwicklung wichtiger philosophischer Strömungen.

    Suhrkamp Taschenbuch Wissenschaft - 1916: Über die Seele
    Schriftenreihe des Zentrums für Klassikforschung: Genealogien der Natur und des Geistes
    Neue Studien zur Philosophie - 9: Ursprung und System
    • Neue Studien zur Philosophie - 9: Ursprung und System

      Probleme der Begründung systematischer Philosophie im Werk Hermann Cohens, Paul Natorps und beim frühen Martin Heidegger

      • 323 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Angesichts des neu erwachten Interesses an der Philosophie des Neukantianismus gewinnt die von Julius Ebbinghaus 1956 erhobene Forderung nach einer Bilanz des theoretischen Gehalts des Neukantianismus an Aktualität. Jürgen Stolzenberg greift diese Forderung auf und untersucht die Probleme der Begründung systematischer Philosophie im Werk von Hermann Cohen und Paul Natorp, den Begründern der Marburger Schule. Er analysiert Texte aus dem Nachlass von Natorp, die 1986 von Helmut Holzhey veröffentlicht wurden, und beleuchtet die Debatte zwischen Cohen und Natorp über die Grundlegung der Philosophie. Stolzenberg strebt an, zu einer Entscheidung zu gelangen, die den Kontrahenten nicht gelungen ist. Zudem verfolgt die Arbeit Natorps Weg zur Ausarbeitung eines Systems der Philosophie anhand weiterer, teils unveröffentlichter Vorlesungsmanuskripte. Natorps letzte Vorlesungen wurden in Anwesenheit des jungen Martin Heidegger gehalten. Die erst kürzlich veröffentlichten frühen Vorlesungen Heideggers verdeutlichen Natorps Einfluss auf die Entwicklung von Heideggers philosophischer Position und zeigen, dass die Ursprünge von Heideggers Denken tiefer in der Tradition der klassischen Theorien der Subjektivität verwurzelt sind, als es in „Sein und Zeit“ erscheint.

      Neue Studien zur Philosophie - 9: Ursprung und System
    • Schriftenreihe des Zentrums für Klassikforschung: Genealogien der Natur und des Geistes

      Diskurse, Kontexte und Transformationen um 1800 - Sonderdruck

      • 336 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Über den Gedanken der »Entwicklung« um 1800 in der Naturbetrachtung, Kunst und Kultur. Seit der Mitte des 18. Jahrhunderts vollzog sich in der Naturphilosophie ein Wandel von einem statisch-klassifikatorischen zu einem dynamisch-entwicklungsgeschichtlichen Denken. Damit veränderte sich auch der Blick auf die Ordnung der Welt: Die Idee einer unwandelbaren und vollkommenen Seinsordnung wich dem Gedanken einer historischen Entwicklung der Natur, die nicht metaphysisch determiniert ist. Dieses genealogische Denken strahlte rasch auf die Philosophie, die Historiografie sowie verschiedene Künste wie Literatur und Musik aus. Der neue Band in der Schriftenreihe des Zentrums für Klassikforschung versammelt Beiträge, die den Konzeptualisierungen des Entwicklungsgedankens in den verschiedenen Wissensgebieten und Künsten um 1800 nachgehen. Sie konturieren das genealogische Denken als zentralen Problemkomplex der modernen Wissenschafts- und Kulturgeschichte.

      Schriftenreihe des Zentrums für Klassikforschung: Genealogien der Natur und des Geistes
    • Die philosophische Frage nach der Seele gehört zu den ältesten und zugleich aktuellsten Themen der Philosophie. Bis heute ist keineswegs geklärt, was das Seelische bzw. Geistige ausmacht und wie es sich zum Physischen verhält. Dies belegen die gegenwärtigen Kontroversen zwischen Neurowissenschaft und Philosophie über menschliche Willensfreiheit. Der Band präsentiert die wirkungsmächtigsten Positionen zum Begriff der Seele von der Antike bis zur Neuzeit und diskutiert darüber hinaus aktuelle Problemlagen der Bewußtseinsphilosophie. Alle Beiträge stammen von international renommierten Spezialisten, richten sich aber dezidiert an ein breiteres Publikum. So bietet der Band zugleich einen Beitrag zur aktuellen Debatte um Geist und Gehirn und eine fundierte Einführung in das Thema.

      Suhrkamp Taschenbuch Wissenschaft - 1916: Über die Seele