Um kaum ein Thema der abendländischen Kultur ranken sich so viele Mythen und Legenden wie um den Heiligen Gral. Keltische, christliche und orientalische Überlieferungen verschmelzen in der Erzählung über jenes heilige Gefäß, das als Schale, Kelch oder Stein beschrieben wird und seinem Besitzer überirdische Kräfte verleihen und ewiges Leben schenken soll. Von den mittelalterlichen Artussagen bis zu Marion Zimmer Bradleys „Die Nebel von Avalon“, vom Teppich von Bayeux über Richard Wagners Parsifal-Oper bis zu „The Da Vinci Code“ beschäftigt das Thema bis heute Schriftsteller, Musiker und bildende Künstler. Und es fasziniert die Menschen in ganz Europa und darüber hinaus, die versuchen, die Gralsburg zu identifizieren, oder daran glauben, dass ein Geheimbund, die Bruderschaft vom Heiligen Gral, bis heute die Fäden des Weltgeschehens in den Händen hält. Das Buch informiert über die Ursprünge der Geschichte vom Heiligen Gral im hohen Mittelalter. Es zeigt die Entwicklung der literarischen Tradition vom Mittelalter bis zur Moderne und deren Einfluss auf die bildenden Künste. Es beleuchtet die Rolle des Templerordens als Hüter des Heiligen Grals und die Suche nach ihm. Schließlich befasst es sich mit der Bedeutung des Grals für die okkultistischen und esoterischen Strömungen der abendländischen Kultur.
Angela Cerinotti Bücher






Wie entstand die Welt? Woher kommen wir? Welchen Einfluss haben Sonne und Mond auf uns? Was ist Weiblichkeit und was Männlichkeit? Wie verhält sich das Viele zum Einen? Was lehren uns die Tiere? Was ist Liebe? Zu allen Zeiten und an allen Orten der Welt wurden Fragen wie diese immer wieder gestellt und führten zu den unterschiedlichsten, manchmal aber auch zu erstaunlich ähnlichen mythologischen Erzählungen über die Rätsel des menschlichen Lebens. Der vorliegende Band geht diesen Mythen der Welt anhand der Gegenüberstellung von erklärenden Texten und Illustrationen aus der Kunst und Kultur der Völker auf den Grund: Vom Yggdrasil der Nordgermanen über den Bodhi-Baum im Buddhismus, den Sidra-Baum der Mohammedaner zum Baum der Erkenntnis des Paradieses oder von der Liebe zwischen Cusi Coyllur und Ollantay, der romantischsten Liebesgeschichte des Inkareiches, über die heilige Hochzeit des Sonnengottes Svipdagr und der Frühlingsgöttin Menglöd, von der in der Edda erzählt wird, bis zur Tragödie von Orpheus und Eurydike. Der Leser erhält faszinierende Einblicke in die Erzähltraditionen der verschiedensten Kulturen der Welt aus den verschiedensten Epochen der Geschichte und lernt die vielfältige Ideenwelt kennen, mit der die Menschen das Unerklärliche der Welt zu erfassen versuchen.
Bis heute umgibt die Freimaurerei geheimnisvolles Dunkel und sie ruft ebenso vehemente Ablehnung wie unkritische Bewunderung hervor. Dabei ist sie ein Kind der Aufklärung, als Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, Toleranz und Humanität die Themen des Tages waren. Große Geister wie Mozart oder Goethe waren Logenbrüder, Abenteurer wir der Graf von Saint Germain und Casanova aber auch. Und noch heute sind in Politik und Wirtschaft Freimaurer aktiv. Die Geschichte der Freimaurerei wird in diesem Buch mit ihren Licht- und Schattenseiten dargestellt.
Es gibt im Gedächtnis der Menschen und Kulturen Geschichten, die eine besonders mythische Kraft besitzen. Sie überdauern die Zeiten und bilden den Urstoff des Erzählens. Das Gilgamesch- Epos, die Odyssee, der Sagenkreis um König Artus und das Nibelungenlied gehören ebenso dazu wie Tausendundeine Nacht oder die Geschichte von Don Quijote, dem Ritter von der traurigen Gestalt. C.H.Beck versammelt in einer Auswahl diese Großen Geschichten der Menschheit. Es werden textgetreu berühmte Episoden ausgewählt, um auch einer breiteren Leserschaft diese "klassischen" Werke nahezubringen. Renommierte Fachleute führen in das Werk, seine Entstehung und seinen literarischen Kontext ein. Die Großen Geschichten der Menschheit sind eine klassische Bibliothek für jedermann - und ein Lesevergnügen von erlesenem Rang. Ausgezeichnet im Wettbewerb "Die schönsten deutschen Bücher 2007" der Stiftung Buchkunst.
L'infinito
- 134 Seiten
- 5 Lesestunden
Si può chiudere l’infinito in una bottiglia, in una scatola, in un recinto? No, ma lo si può sciogliere, celebrare, cantare, intrappolare e consegnare al futuro in 15 endecasillabi. Immortali. Per celebrare i 200 anni dalla composizione, in una preziosa edizione di “L’infinito”, la più celebre lirica di Giacomo Leopardi, con le illustrazioni di Marco Somà e un testo inedito di Daniele Aristarco, un commento per accompagnare i giovani lettori lungo i versi di questo capolavoro della poesia.
Miti greci
- 128 Seiten
- 5 Lesestunden
In questo titolo viene presentata la mitologia greca. La letteratura, le arti figurative, persino il linguaggio comune hanno largamente contribuito ad assicurare alla mitologia greca un'ininterrotta vitalità nella cultura e nell'immaginario collettivo occidentale. Ma quali vicende, quali imprese, quali intrecci ci hanno portato ad avvertire come intramontabili e familiari i nomi di Zeus e Afrodite, di Eros, Demetra, Ercole, Ulisse, Edipo...? L'argomento viene trattato con chiarezza e completezza ed è corredato da una ricca iconografia.
Krimi - Ehrenwerte Leute - Giuseppe Fava, 316 Seiten Als die junge Lehrerin Elena in einem sizilianischen Bergdorf eine Stelle antritt, wird sie uber Nacht zur Respektsperson. WEr sie beleidigt, wird am nachsten Morgen tot auf der Piazza gefunden. SIe steht unter dem Schutz "ehrenwerter" Leute und weiSS nicht warum. DAs Dorf wird ihr zum Albtraum. EIn Kriminalroman ohne Tater, ohne beruhigende Aufklarung der Morde, ohne sichtbare Motive. EIn Schlussel zum absurden Gesetz des Schweigens.
Dem Schilf im Wind vergleichbar sind die Menschen, die uns die Nobelpreisträgerin Grazia Deledda in ihrem Sardinien-Roman vor Augen führt: geduldig, vom Schicksal erfaßt, niedergedrückt und von der Liebe schließlich wieder emporgerichtet.Auf einem halb verfallenen Landgut inmitten der kargen Landschaft Sardiniens, zwischen Granatapfelbäumen und wilden Kaktusfeigen, verbüßt der Knecht Efix eine geheime Schuld im Dienst der Schwestern Pintor. Doch schon bald werden die Frauen in ihrer trostlosen Abgeschiedenheit, gewissermaßen auf einer Insel innerhalb der Insel, von der Vergangenheit eingeholt. Von dieser archaischen, unwirklichen Welt, mit Kobolden, die ihre Schätze verstecken, und Feen, die auf ihren Webstühlen Goldstoffe herstellen, scheint der Mensch nur widerwillig geduldet zu sein. Eine Fülle lyrischer Motive und eine Spannung, die uns schon auf den ersten Seiten in ihren Bann zwingt, verschmelzen hier auf das Wunderbarste miteinander. Fast zeitlos, dahinströmend im Rhythmus der Naturgezeiten, wirkt das Geschehen in diesem märchenhaften Werk Grazia Deleddas (1871–1936). Mit seiner elegischen Stimmung vermag es auf eindringliche Weise zu bezaubern. Während zahlreiche andere Inseln des Mittelmeeres seit der Antike im Licht der politischen und kulturellen Geschichte standen, lag Sardinien lange Zeit im Schatten der Weltereignisse. Mit ihrem Werk ermöglicht es Grazia Deledda, die poetische Schönheit ihrer Heimat zu entdecken.
Ebrei: Storia millenaria del popolo eletto
- 127 Seiten
- 5 Lesestunden


