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Jan Schüler

    Maina-Miriam Munsky, die Angst wegmalen
    Deutsche Landschaft
    Lilíth, eine Metamorphose
    • Maina-Miriam Munsky wurde 1943 in Wolfenbüttel geborenen und starb 1999 in Berlin. Ihr umfangreiches und faszinierendes Werk ist heute nahezu vergessen. Das Buch erscheint aus Anlass ihres 70. Geburtstages und dokumentiert erstmals ausführlich Leben und Werk der Künstlerin, deren Arbeiten zu den Höhepunkten des neuen Berliner Realismus der 1970er-Jahre gehören. Munsky verschaffte sich in den siebziger und achtziger Jahren Zugang zu den Kreiß- und Operationssälen in Berliner Kliniken, wo sie unzählige Fotografien aufnahm, die ihr später als Vorlage für ihre Gemälde dienten. Ihre Themen umkreisen dabei existentielle Grenzsituationen: Operationen, Geburt und Tod. Die Künstlerin zeigt den Menschen stets in seiner Hilflosigkeit und seinem Ausgeliefertsein. Das Buch zeigt Bilder und Zeichnungen aus den Jahren 1967 bis 1990. Ein Schwerpunkt liegt auf den siebziger und achtziger Jahren, eine Zeit, in der die Künstlerin den für sie typischen, an der Neuen Sachlichkeit geschulten hyperrealistischen Malstil gefunden hat.

      Maina-Miriam Munsky, die Angst wegmalen2013
    • Lilíth, eine Metamorphose

      • 55 Seiten
      • 2 Lesestunden

      Alter als die Erschaffung der Welt ist nach judisch-christlichem Verständnis der Mythos von der altbabylonischen Dämonin Lilith, die als erste Frau Adams gilt. Von ihr, der Verführerin, lernt Adam die Liebe. Doch als Eva erscheint, hat Lilith das paradiesische Spielfeld zu räumen, verdammt, fortan eine Schlange zu sein, ein Tier ohne Stimme, das nicht bezeugen kann, was es einst sah.

      Lilíth, eine Metamorphose1992
      4,0