Prinzipien des Aufbaus und der Nutzung von Schreibkompetenz
Das Buch systematisiert erstmals die Felder ‘Schreibkompetenz‘ und Schreibförderung‘ und zeigt, wie man das Schreiben selbst fördern kann und durch das Schreiben auch das Leseverstehen und Fachlernen verbessert. (Angehende) Lehrpersonen erhalten dadurch unterrichtsrelevantes Wissen für die Auswahl und Gestaltung ihres Schreib- und Fachunterrichts.
Prozesse, Strategien und Prinzipien des generativen Lernens
288 Seiten
11 Lesestunden
Lesen und Schreiben sind Werkzeuge des Lernens, werden als solche aber immer noch zu wenig für das Fachlernen im Unterricht eingesetzt. Das gilt nicht nur für den Muttersprachenunterricht, sondern auch für andere Fächer bzw. Fachgruppen mit jeweils spezifischen Anforderungen an das Lesen und Schreiben. Dieser Band widmet sich dem Potenzial der Schriftsprache für den Fachunterricht, indem er zentrale, empirisch überprüfte Prinzipien des Umgangs mit Texten im Kontext des Fachlernens darstellt und sie systematisch und praxisnah aufbereitet .ThemenInhalte strukturieren – aus Texten heraus und für die Erstellung von Texten, z. B. durch strukturierte NotizenTexte strukturieren – Inhalte in ihren Bezügen erkennenTexte anreichern und verschlanken – mentale Operationen beim Umgang mit textbezogenen DetailsDurch die strikte Ausrichtung an Prinzipien – und damit einer für den deutschen Buchmarkt untypischen Herangehensweise – wird eine hohe Praxisnähe gewährleistet – kurze Theoriebezüge und ihre unterrichtsnahe Aufbereitung werden anhand konkreter Beispiele veranschaulicht.
und der systematischen schulischen Schreibförderung
300 Seiten
11 Lesestunden
Das Buch bietet eine systematische Darstellung von effektiven Förderansätzen zur Verbesserung der Schreibkompetenz, die in internationalen Studien validiert wurden. Es behandelt zentrale Schreibprozesse wie Planen und Revidieren sowie grundlegende Fertigkeiten wie das Verschriften. Lehrpersonen erhalten praxisnahe Module, um Schreibprozesse zu unterstützen und zu entlasten, etwa durch Feedback und kooperatives Schreiben. Zudem wird der Zusammenhang zwischen Schreibkompetenz, Schreibunterricht und Leseverstehen thematisiert, um Lehrkräften zu helfen, den Fortschritt ihrer Schüler besser zu beurteilen und geeignete Maßnahmen zu wählen.
Die Einleitung behandelt die Bedeutung von Lesekompetenz in der Gesellschaft, einschließlich historischer und aktueller Bildungsnormen sowie der Funktionen des Lesens. Es wird auf die Kompetenzdebatte in der Bildungspolitik eingegangen, wobei Studien wie PISA, IGLU und DESI analysiert werden. Lesekompetenz wird als kulturelle Praxis betrachtet, die im Sozialisationskontext und durch verschiedene didaktische Modelle erlernt wird.
Der Abschnitt zur Lesesozialisation definiert das Konzept und untersucht die Beziehung zwischen Lesesozialisation und literarischer Sozialisation. Es wird ein theoretisches Modell vorgestellt, das Lesesozialisation als Ko-Konstruktion beschreibt. Die Rolle der Familie in der frühen Lesesozialisation wird thematisiert, einschließlich des Zusammenhangs zwischen sozialer Herkunft und Bildungserfolg sowie der Aufgaben der Familie. Auch die Lesesozialisation in der Grundschule und die Bedeutung von peers werden beleuchtet.
Im Kontext weiterführender Schulen wird die Rolle des Literaturunterrichts analysiert, einschließlich der Herausforderungen und Chancen, die sich aus unterschiedlichen sozialen Hintergründen ergeben. Das Zusammenspiel zwischen Familie, Schule und peer group wird ebenfalls thematisiert.
Abschließend wird die Erstellung einer eigenen Leseautobiografie behandelt, die sowohl persönliche als auch wissenschaftliche Aspekte umfasst. Tipps zur Verknüpfung der eigenen Lesebiografie mit empirisc
Das materialgestützte Schreiben (MGS) ist ein neuer lese- und schreibdidaktischer Förderansatz für die Sekundarstufe. Grundlegend ist, dass man über mindestens zwei Texte einen eigenen Sachtext verfasst. Hierfür benötigt man andere Fähigkeiten als beim Schreiben über nur einen Text. Dieses Buch verschafft in zwei Teilen einen Überblick. In einem ersten Teil wird das Konzept des MGS erklärt, Ertrag, Anforderungen und schülerseitige Entwicklung des MGS ausgelotet und mit der Unterrichtsforschung in Verbindung gebracht. In einem zweiten didaktischen Teil werden vier Bausteine des MGS skizziert, nämlich Lese- und Schreibstrategievermittlung, Vermittlung von Textsortenwissen, Gestaltung der Aufgabenumgebung sowie personelle und technische Entlastungen.