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Hans Stilett

    Essais
    Von der Lust, auf dieser Erde zu leben
    Eulenrod
    • Dieses Kind bleibt nicht unter dem Rock der Großmutter sitzen. Es will hinaus. Und doch ist die Stube der Ort der Geborgenheit, in der sich die Großeltern, Mutter und Kind aufhalten, in der gekocht und gegessen wird, in der man sich wäscht und zusammensitzt. »Wir leben arm, aber gesund«, sagt die Mutter. Doch was das Kind erlebt und beobachtet, ist reich. Da gibt es das Abendkränzchen der Großeltern, wo es die Erwachsenen belauschen kann. Da sind die Nachbarskinder, mit denen es durch die Wiesen und Wälder streift und durch den Ort. Da sind die Sozis, die Kommunisten und die Nazis, die sich bekämpfen. Und die Streifzüge mit der Großmutter zum Himbeer- und Blaubeerpflücken, zum Tannenzapfen- und Holzsammeln. In kurzen und ausdrucksstarken Bildern erzählt Hans Stilett aus seiner Kindheit: von der Freude, von der Neugier, vom Tod, von der Natur und Menschen. Er ruft damit eine Zeit in Erinnerung, die lang vorbei und doch in so vielen eigenen Erfahrungen eines jeden von uns noch aufgehoben ist. Ein wunderbares kleines Buch, das lange nachklingt. In kurzen und ausdrucksstarken Bildern erzählt Hans Stilett aus seiner Kindheit: von der Freude, von der Neugier, vom Tod, von der Natur und Menschen. Er ruft damit eine Zeit in Erinnerung, die lang vorbei und doch in so vielen eigenen Erfahrungen eines jeden von uns noch aufgehoben ist. Ein wunderbares kleines Buch, das lange nachklingt.

      Eulenrod
      4,3
    • Von der Lust, auf dieser Erde zu leben

      Wanderungen durch Montaignes Welten

      • 270 Seiten
      • 10 Lesestunden

      »Er ist ein Mensch, der immer geliebt werden wird.« – Voltaire Hans Stilett, der sein Leben Michel Montaigne gewidmet hat und am 18. Januar 2015 verstorben ist, lädt uns ein, in seinem Kommentarband »anderer Art« Michel Montaignes Werk zu durchwandern. Der große Übersetzer, der uns die erste moderne Gesamtübertragung der Essais und des Reisetagebuchs geschenkt hat, erzählt uns in Von der Lust, auf dieser Erde zu leben von einer Denkwelt, deren oft tiefernste, oft spielerisch-heitere Widersprüchlichkeit uns Montaigne so menschlich macht, so faszinierend. Michel Montaignes Werke in der Übersetzung von Hans Stilett sind Klassiker der Anderen Bibliothek.

      Von der Lust, auf dieser Erde zu leben
      4,4
    • Essais

      Übersetzt und mit einem Vorwort von Herbert Lüthy

      • 912 Seiten
      • 32 Lesestunden

      Was hat es mit dem Menschsein auf sich? Diese Frage stellt Michel de Montaigne in seinen «Essais» immer wieder und unterhält sein Publikum mit Selbstgesprächen, Anekdoten und geistreichen Aperçus. Im Weinen und Lachen, Lieben und Hassen, im süßen Nichtstun, Rausch und Sterben sucht er nach Klarheit über die zentralen Aspekte des Menschenlebens. Den Krieg betrachtet er als Übel, das Streben nach Erkenntnis als unverzichtbar und innere Wahrhaftigkeit als Pflicht. Widersprüchlich und subjektiv wie das Leben selbst, bietet er in klarer Sprache Antworten, die bis heute zum Nachdenken anregen. Montaignes skeptischer, heiterer Tiefsinn und seine Gedankenschärfe haben über Jahrhunderte hinweg nichts von ihrer Faszination verloren. Diese Neuausgabe enthält die deutsche Referenzübersetzung von Herbert Lüthy, die kritisch durchgesehen und neu gesetzt wurde. Montaignes Werk ist von einem zutiefst humanen Gedanken durchdrungen: «Niemand ist davon frei, Dummheiten zu sagen. Das Unglück ist, sie gar feierlich vorzubringen.» Sein Vermächtnis ist bemerkenswert, besonders wegen des hohen Gehalts an wahrem Leben. Er denkt in unmittelbarer Frische über sich selbst nach, ohne Rücksicht auf konventionelle Formen. Mit den «Essais» schuf Montaigne eine neue, offene Form des literarischen «Versuchs», in der fundierte Bildung und präzise Beobachtungen der Alltagskuriositäten auf originelle Weise verschmelzen.

      Essais
      4,3