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Nicolas de Chamfort

    Sébastien-Roch Nicolas, bekannt als Chamfort, war ein französischer Schriftsteller, der für seinen scharfen Witz und seine treffenden Aphorismen gefeiert wurde. Sein Werk taucht mit scharfer Beobachtung und einer Prise Ironie in die Tiefen der menschlichen Natur ein. Chamforts Reflexionen über die Gesellschaft und ihre Torheiten finden bis heute Anklang und etablieren ihn als Meister prägnanter, wirkungsvoller Prosa. Sein literarisches Erbe liegt in seiner Fähigkeit, komplexe Wahrheiten in einprägsame, pointierte Aussagen zu destillieren.

    Nicolas de Chamfort
    Le livre de la sérénité
    Zlomyslnost
    Zlomyslnosti
    Aphorismen und Anekdoten
    Alle Gedanken, Maximen, Reflexionen
    Die Amouren des Marschalls von Richelieu. Mit Proben aus der Geheimen Lebensgeschichte
    • Le livre de la sérénité

      • 280 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Vivre en accord avec soi-même, être calme, apprendre à relativiser, chercher le bonheur en toute chose... au fil des textes rassemblés dans ce livre on découvre que la sérénité est une quête intemporelle. Depuis l'Antiquité jusqu'à nos jours, les penseurs et les philosophes n'ont cessé de réfléchir à son propos. Dans la sagesse chinoise, la sérénité découle d'une existence simple, en conformité avec la nature. Chez les Stoïciens grecs, elle passe par le renoncement et l'acceptation des choses. Les Epicuriens la lient davantage à la douceur de vivre et au plaisir. Au XVIIIe siècle, Madame du Châtelet l'associait à la connaissance de soi, tandis qu'au XIXe, Rilke affirmait qu'il fallait la chercher dans la solitude... Autant de préceptes philosophiques que chacun est libre d'appliquer pour devenir plus serein, et plus heureux...

      Le livre de la sérénité1999
    • Der Marschall von Richelieu (1696-1788) war eine ebenso imponierende wie abstoßende Figur: ein faszinierender Repräsentant des Ancien régime. Den ersten von vielen Skandalen erregte er, als er sich, kaum fünfzehn Jahre alt, mit der Tochter des Königs vergnügte. Er war Feldherr, Diplomat und Theaterdirektor, aber seine eigentliche Karriere war die eines Verführers. Frauen aus allen Ständen waren seine Beute, von den höchsten Rängen der Aristokratie bis zu den Grisetten aus der Vorstadt. Doch unterwarf er seine Leidenschaften stets einem strikten Kalkül. Man nennte ihn eine »galante Maschine«. Seine Strategien waren von unerhörter Kaltblütigkeit. Dreimal mußte er in der Bastille für seine Abenteuer büßen. Die Laufbahn als Libertin setzte er bis ins hohe Alter von zweiundneunzig Jahren fort.

      Die Amouren des Marschalls von Richelieu. Mit Proben aus der Geheimen Lebensgeschichte1990
      3,5
    • Vtipné postřehy, aforismy a kratičké úvahy zapomenutého literáta 18. století jsou fragmentem nedokončeného díla Plody zdokonalené civilizace, v němž chtěl autor nastavit zrcadlo „dobré" společnosti předrevoluční Francie. Pořadatel jeho literární pozůstalosti rozdělil materiál do tří oddílů (Myšlenky a maximy, Charaktery a anekdoty, Malé filosofické dialogy), v nichž autor nemilosrdně komentuje charakteristické detaily, situace a lidi své doby.

      Zlomyslnosti1973
    • Friedrich Nietzsche nannte ihn den »witzigsten aller Moralisten, ohne den die Französische Revolution ein viel dümmeres Ereignis gewesen« wäre. Nicolas de Chamfort war nicht nur einer der geistreichsten und charmantesten Denker, er war sicher auch einer der tragischsten seiner Zeit. Seine Gedanken, Maximen und Reflexionen, die hier erstmals vollständig versammelt sind, bilden das Herzstück eines schillernden literarischen, philosophischen und revolutionären Werks, das schnell über die Grenzen Frankreichs hinaus berühmt und einflussreich wurde. Für Albert Camus verbirgt sich hinter diesen Texten ein »verheimlichter Roman«: In seinen kritischen Beobachtungen des revolutionären Geschehens stecke nichts weniger als »eine Geschichte der Einsamkeit«. Sein Werk spiegelt die extreme Biografie des Sohns einer Adligen und eines Dompfarrers wider, in der sich die gesellschaftliche Zerrissenheit der Französischen Revolution verkörpert, die er miterlebte und austrug. Seine geistige und rhetorische Schärfe ebenso wie seine politische Integrität machten ihn zu einem bedeutenden Wortführer seiner Zeit und besiegelten schließlich sein Schicksal. Chamforts lebenslanges Außenseitertum und sein selbstgewählter Leidensweg spielen sich in seinem Tod noch einmal ab: Im Angesicht seiner Verhaftung versucht er sich das Leben zu nehmen und diktiert den Gendarmen seinen Todeswunsch, den er mit seinem eigenen Blut signierte.

      Alle Gedanken, Maximen, Reflexionen1963
      4,1