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Bookbot

Rolf Bergmeier

    1. Jänner 1940
    Kaiser Konstantin und die wilden Jahre des Christentums
    Die Schlacht an der Milvischen Brücke
    Machtkampf. Die Geburt der Staatskirche
    Schatten über Europa
    • Schatten über Europa

      • 290 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Beheizte Bäder, kühlende Brunnen, Fischteiche und Gärten – Mitte des vierten Jahrhunderts ist das Leben im Imperium Romanum von beeindruckenden zivilisatorischen Errungenschaften gekennzeichnet. In allen Städten gibt es Schulen, Gymnasien, Bibliotheken, Theater und Schauspiele. Nur hundert Jahre später ist alles vorbei. Die Wasserleitungen verfallen, die öffentlichen Schulen werden geschlossen, die Theater veröden, die meisten Menschen können nicht mehr lesen und schreiben. Wie ist es dazu gekommen? Ist die antike Kultur im „Germanensturm“ untergegangen? Hat die „spätrömische Dekadenz“ den Verfall herbeigeführt? Rolf Bergmeier sieht für den Kulturbruch eine andere, bislang wenig beachtete Ursache: das Christentum. Dessen Weltflucht, Leib- und Bildungsfeindlichkeit zieht eine Reihe von Entwicklungen nach sich, die zum Zusammenbruch von Kunst und Kultur, Bibliotheken und Schulsystem, Wissenschaft und Philosophie führen.

      Schatten über Europa
      5,0
    • Machtkampf. Die Geburt der Staatskirche

      Vom Sieg des Katholizismus und den Folgen für Europa

      Am 28. Februar 380 wird die Grundlage für eine der folgenreichsten Veränderung der Welt gelegt. Der römische Kaiser Theodosius erlässt das Edikt Cunctos populos und unterwirft damit alle Bürger des römischen Reiches einer Religion, die er katholisch nennt. Von nun an sind Staat und katholische Kirche untrennbar miteinander verbunden. So entsteht eine machtvolle Verflechtung von explosiver Kraft, die Europa fast 1500 Jahre beherrschen und deren Wirkung bis in die Spitzen Südamerikas reichen wird. Die wenigen Zeilen des Ediktes bilden die Ouvertüre zu einer Gesellschafts- und Kulturrevolution, die Europa grundlegend verändert. Das Buch analysiert, warum die kulturellen, zivilisatorischen, wirtschaftlichen und sozialen Bedingungen in Mitteleuropa für mehr als tausend Jahre einen Tiefstand erreichen, und wie der weltliche und klerikale Feudalismus die gesellschaftliche Entwicklung lähmt. Es beschreibt, wie sich der Katholizismus vom ursprünglichen Christentum trennt und es deshalb falsch ist, vom christlichen Abendland zu sprechen: Das Mittelalter ist katholisch und nicht christlich.

      Machtkampf. Die Geburt der Staatskirche
    • Die Schlacht an der Milvischen Brücke

      Eine Widerrede zur 'Wende' Kaiser Konstantins zum Christentum am 28. Oktober 312 - Forschungsarbeit

      • 52 Seiten
      • 2 Lesestunden

      Am 28. Oktober 2012 wird die hundertjährige Wiederkehr der Schlacht an der Milvischen Brücke gefeiert, in der Konstantin I. eine entscheidende Kreuzerscheinung hatte. Diese Vision, die ihn dazu brachte, sich dem christlichen Gott zuzuwenden, wird von christlichen Berichterstattern und modernen Althistorikern als bedeutender Wendepunkt betrachtet. Trotz seiner bisherigen Siege unter dem Schutz heidnischer Götter und der innerchristlichen Kontroversen wird Konstantin oft als der „erste christliche Kaiser“ gefeiert. Der Vatikan ehrt ihn in prachtvollen Gemälden im Sala di Constantino. Doch die als „konstantinische Wende“ bezeichnete Transformation ist fragwürdig. Historiker argumentieren, dass Konstantin nie wirklich „christlich“ im trinitarischen Sinne war und dass die Wende eher eine Legende ist. Der vorliegende Text fasst die Ergebnisse einer detaillierten Studie zusammen, die für ein umfassendes Werk über Kaiser Konstantin und die Anfänge des Christentums erstellt wurde. In diesem Werk wird die historische Realität hinter der Legende beleuchtet und die Rolle Konstantins in der Entwicklung des Christentums kritisch hinterfragt. Es bietet einen tiefen Einblick in die komplexen Wechselwirkungen zwischen Religion und Macht im antiken Rom.

      Die Schlacht an der Milvischen Brücke
    • Kaiser Konstantin und die wilden Jahre des Christentums

      Die Legende vom ersten christlichen Kaiser

      • 350 Seiten
      • 13 Lesestunden

      Konstantin gilt als der christliche Kaiser, der den Beginn des christlichen Abendlandes definierte. Eine Vision vor der Schlacht an der Milvischen Brücke soll ihn zum Glauben an den einzig „wahren“ Gott bekehrt haben. Ein ideologisch weniger verklärter Blick auf das frühe 4. Jahrhundert zeigt jedoch, dass Konstantin sich nie zum Christentum bekannte. Antike Bauwerke und Münzen zeigen ihn als sonnengöttlichen Herrscher, und seine Religionspolitik war vor allem von dem Streben nach Alleinherrschaft geprägt. Christliche Einflüsse auf seine Entscheidungen sind nicht nachweisbar. Trotz dieser Erkenntnisse halten viele deutsche Althistoriker das Bild des allerchristlichsten Kaisers aufrecht. Dass Konstantin als arianischer „Ketzer“ getauft wurde, spielt in ihrer Wahrnehmung keine Rolle, ebenso wenig wie die Zeugnisse, die ihn mit dem Sonnengott verbinden. Die Symbolforschung zeigt, dass das Kreuz zur Zeit Konstantins noch nicht als christliches Symbol galt, was jedoch nicht zu einem kritischen Umgang mit kirchlichen Quellen führt. Althistoriker diskutieren ernsthaft, ob Konstantin das Kreuz im Traum oder tatsächlich gesehen habe. Das Christentum war damals kein einheitliches Glaubenssystem, sondern ein Bündel kämpfender Konfessionen. Erst 50 Jahre nach Konstantins Tod setzte Kaiser Theodosius das Christentum als Staatsreligion durch, motiviert durch politischen Kalkül und die Abschaffung der Religionsfreiheit.

      Kaiser Konstantin und die wilden Jahre des Christentums