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Gerd Roos

    Giorgio De Chirico
    Giorgio de Chirico
    • Menschenleere Plätze, irreale Größenverhältnisse, verschobene Perspektiven oder wie Gliederpuppen agierende Menschen ? Giorgio de Chirico entwickelt zwischen 1908 und 1920 in magisch anmutenden Gemälden eine neuartige Sinneswelt. In scheinbar realistischpräziser Bildsprache begegnen uns rätselhafte und vieldeutige Orte und Objekte, die in ihrer Eigenwilligkeit faszinieren.Die Bildwelten der sogenannten Metaphysischen Malerei entführen in diesem reich illustrierten und handlichen Buch in übersinnliche Sphären jenseits des Greifbaren. Zentrale Gestalt ist dabei Giorgio de Chirico, der von deutschen Philosophen wie Nietzsche und Künstlern der Spätromantik wie Böcklin und Klinger sowie der Pariser Avantgarde mit Picasso beeinflusst ist. In der Folge entstehen auch von seinen Künstlerkollegen Carlo Carrà und Giorgio Morandi traumgleiche Szenarien, deren virtueller Charakter heute besonders beeindruckt.00Exhibition: Musées d?Orsay et de l?Orangerie, Paris, France (01.04. - 13.07.2020) / Hamburger Kunsthalle, Hamburg, Germany (28.08. - 13.12.2020)

      Giorgio De Chirico2013
      4,0
    • Giorgio de Chirico

      • 135 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Als Wegbereiter der „Pittura metafisica“ hatte de Chirico großen Einfluss auf die folgenden Stilentwicklungen von Surrealismus, Neuer Sachlichkeit und Magischem Realismus. Noch vor den Surrealisten entdeckte er die Macht des Unterbewussten und die eigenständige Sprache der Dinge. Beeinflusst von der symbolistischen Malerei Arnold Böcklins oder den Traumbildern Max Klingers schuf de Chirico seine berühmten Stadtansichten der verlassenen oder statisch belebten Plätze. Parallel dazu entstanden de Chiricos Selbstportraits, die vom Künstler ironisch intellektuell konzipiert, einen umfangreichen Werkteil in seinem Œuvre darstellen. Der Autor beleuchtet, basierend auf neuen Forschungserkenntnissen, de Chiricos künstlerische Entwicklung im Spiegel seiner Zeit, den Bruch mit seiner innovativen, stilbildenden Malerei und der Hinwendung zur traditionellen akademischen Kunstauffassung. Der umfangreiche Nachlass de Chiricos gibt Aufschluss über die facettenreiche Persönlichkeit des Künstlers.

      Giorgio de Chirico2008
      4,0