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David Foster Wallace

    21. Februar 1962 – 12. September 2008

    David Foster Wallace beschäftigte sich mit überraschenden Wendungen fast jedem Thema: Romane, Journalismus, Urlaub. Sein Leben war eine Informationsjagd, bei der er das „Wie“ und „Warum“ sammelte. Er wollte über das Schreiben, wie es sich anfühlt zu leben, statt eine Erleichterung davon zu bieten. Leser schätzten seinen Stil, seine Komik, seine Brillanz und seine Menschlichkeit.

    David Foster Wallace
    Der Planet Trillaphon im Verhältnis zur Üblen Sache
    Am Beispiel des Hummers
    Das hier ist Wasser
    Schrecklich amüsant - aber in Zukunft ohne mich
    Unendlicher Spaß
    Der Spaß an der Sache
    • »Eine Kompetenzgranate mit Dauerzündung, die unterhalten, aber nicht unterfordern will« Ulrich Blumenbach. Zum zehnten Todestag des wichtigsten amerikanischen Autors seiner Generation erscheinen alle Essays in einem Band. Gerade die Essays und Reportagen sind für viele Kritiker und Leser Wallace’ Königsdisziplin, und in dieser nach Themen geordneten Anthologie sind seine Beobachtungsschärfe und sprachliche Brillanz neu zu entdecken. Neben Romanen und Erzählungen hat David Foster Wallace immer auch Essays geschrieben, mal im Auftrag von Zeitschriften und Zeitungen, mal für Sammlungen. Zu den bekanntesten gehört sicherlich »Schrecklich amüsant – aber in Zukunft ohne mich«, sein berühmter Text über die Reise auf einem Kreuzfahrtschiff, und »Das hier ist Wasser«. Dieses monumentale Buch versammelt alle Sachtexte des großen amerikanischen Autors. Ulrich Blumenbach, der längst zur deutschen Stimme Wallace’ geworden ist, hat die Essays in diesem finalen Band nach Themengebieten geordnet: Von Tennis über Ästhetik, Sprache & Literatur, Politik, Film & Fernsehen, die Unterhaltungsindustrie und Leben & Liebe reicht die Bandbreite. So ist Wallace in all seiner Brillanz in diesen höchst unterhaltsamen und klugen Texten aufs Neue zu entdecken und zu bewundern.

      Der Spaß an der Sache
      4,6
    • Unendlicher Spaß

      Infinite Jest. Roman

      »Unendlicher Spaß« vereint literarische Innovation und Lesbarkeit auf unerhörte Weise. James Incandenza nannte seinen Film so, der Menschen in seinen Bann zieht, sodass sie sich nicht mehr davon lösen können und dabei verdursten und verhungern. Sein Sohn Hal, ein Tenniswunderkind mit außergewöhnlichen intellektuellen Fähigkeiten, studiert an der von seinem Vater gegründeten Enfield Tennis Academy (ETA). Die Handlung entfaltet sich in einem leicht futuristischen Amerika, das mit Kanada und Mexiko die »Organisation der nordamerikanischen Nationen« bildet, während radikale Separatisten in Kanada kämpfen. 1996 erschien der Roman in den USA und katapultierte David Foster Wallace über Nacht in den Literatur-Olymp. Der immense Umfang, die sprachliche Kreativität, die thematische Vielfalt, die scharfe Gesellschaftskritik sowie der Humor machen das Werk zu einem Meilenstein der amerikanischen Literatur. Autoren wie Dave Eggers und Jonathan Franzen betrachten es als Vorbild für ihr eigenes Schaffen. Ulrich Blumenbach hat sechs Jahre an der Übersetzung gearbeitet, und seine kongeniale Übertragung ins Deutsche wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.

      Unendlicher Spaß
      4,3
    • Eine siebentägige Luxuskreuzfahrt in der Karibik – kann es eine kürzere Definition für die Hölle geben? Im Auftrag von Harper’s Magazine hat sich David Foster Wallace an Bord der Zenith begeben und ist von Key West aus in See gestochen. Seine hinreißend komischen Beobachtungen über das Leben an Bord dieser schwimmenden Hochzeitstorte, über eigentümliche Reisegenossen, unvergessliche Landgänge und den Terror des Amüsierzwangswerden jedem Leser Lachtränen in die Augen treiben.

      Schrecklich amüsant - aber in Zukunft ohne mich
      4,3
    • Eine Anstiftung zum Denken David Foster Wallace wurde 2005 darum gebeten, vor Absolventen des Kenyon College eine Abschlussrede zu halten. Diese berühmt gewordene Rede gilt in den USA mittlerweile als Klassiker und Pflichtlektüre für alle Abschlussklassen – eine kleine Anleitung für das Leben, die man jedem Hochschulabsolventen und jedem Jugendlichen mit auf den Weg geben möchte. Was bedeutet es eigentlich, erwachsen zu sein, und wie können Menschen ihre Standardeinstellung, dass sich alles im Leben erst mal um sie selbst dreht, durchbrechen, um ein sinnvolleres und stressfreieres Dasein zu führen? David Foster Wallace zeigt in dieser kurzen Rede mit einfachen Worten, was es heißt, Denken zu lernen und erwachsen zu sein. Eine frappierende Weisheit, eine entwaffnende Moral und ein Aufruf zu mehr Empathie – es wird keinen Leser geben, der sich dem Zauber von Wallace’ Darlegung entziehen kann.

      Das hier ist Wasser
      4,2
    • Alljährlich findet im alten Fischereihafen von Rockland im amerikanischen Bundesstaat Maine das Maine Lobster Festival statt. Unter den vielen Tausend Besuchern, die sich von dem Motto »Leuchtturm, Lobster, gute Laune« anlocken lassen, befindet sich auch ein sprachmächtiger, durch nichts und niemand einzuschüchternder Diskursterrorist - der amerikanische Schriftsteller David Foster Wallace. Sein Auftrag: eine Reportage für das Gourmet-Magazin zu schreiben. Doch David Foster Wallace ist keiner, der sich vor irgendjemands Karren spannen lässt. Am Ende seiner Recherche steht dieses Buch, das um die Frage nach der ethischen Vertretbarkeit des Fleischkonsums kreist und sich dabei allen Kategorien entzieht: durchgeknallt komisch und zugleich schmerzhaft ernst, eine irrsinnig tröstliche literarische Achterbahnfahrt, fußnotenstarrend und dabei für jeden Leser voraussetzungslos direkt zugänglich.

      Am Beispiel des Hummers
      4,2
    • Der Planet Trillaphon im Verhältnis zur Üblen Sache

      zweisprachige Ausgabe, Deutsch - Englisch

      Wer das Wesen der Krankheit Depression verstehen will, muss diesen Text lesen Eine frühe Erzählung von David Foster Wallace, erstmals 1984 in The Amherst Review, einer literarischen Studentenzeitschrift, erschienen. Mit erschreckender Offenheit und Formulierungen, die später in seinen Romanen und Erzählungen Eingang finden werden, erzählt der damals 22-jährige David Foster Wallace über einen Studenten, der an Depressionen erkrankt ist. Die starken Medikamente haben ihn auf einen anderen Planeten geschossen, doch scheint ein Leben dort immer noch das kleinere Übel – einen Weg zurück auf die Erde wird es niemals geben. David Foster Wallace kämpfte zeitlebens mit Depressionen und suchte nach Bildern, um zu beschreiben, was ihn quält. Eine schmerzhafte Erzählung, die die Krankheit in ihrer ganzen monströsen Ausweglosigkeit beschreibt und für Nichterkrankte verstehbar macht.

      Der Planet Trillaphon im Verhältnis zur Üblen Sache
      4,1
    • Können wir die Zukunft durch unser Handeln beeinflussen? Oder ist sie von Gott, vom Schicksal oder von Naturgesetzen vorherbestimmt? Diese Frage beschäftigt Philosophen seit der Antike. 1985 nahm sich ein Student vor, sie ein für allemal zu lösen – David Foster Wallace. Er jongliert souverän mit modallogischen Formeln und Diagrammen und führt exzentrische Beispiele ins Feld, die direkt seinen Erzählungen entsprungen sein könnten: Terroristen, Stabhochspringer, Tennisspieler ohne Schläger. Neben dem posthum erschienenen Aufsatz enthält der Band eine biografische Skizze über Foster Wallace’ Studentenzeit und eine kurze Einführung in die Modallogik.

      Schicksal, Zeit und Sprache: Über Willensfreiheit (edition suhrkamp)
      4,0
    • Der Chronist unserer rasenden Depression. Nach dem Tod von David Foster Wallace schrieb Richard Powers, er sei «der Beste unserer Generation» gewesen. In diesem letzten Erzählungsband nimmt Wallace mit Schärfe und Witz die Deformationen des Menschen im Medienzeitalter aufs Korn. Und das mit großer Meisterschaft, egal, ob er von den üblen Folgen einer Schönheitsoperation erzählt oder vom Versuch eines Paares, in einem Schlaflabor zu ermitteln, wer durch sein Schnarchen wann wen vom Schlafen abhält.

      Vergessenheit
      4,0
    • Der bleiche König

      • 640 Seiten
      • 23 Lesestunden

      Am Anfang kommen die Angestellten des Finanzamts von Peoria, Illinois, dem neuen Trainee David Foster Wallace ganz normal vor. Aber je mehr er sich in Arbeitsabläufe einarbeitet, die so öd sind, dass neuen Mitarbeitern ein Recht auf Langeweiletherapie zusteht, desto mehr fragt er sich, was für Menschen eine Berufung zur Arbeit in der Steuerbehörde verspüren … «Der bleiche König» erschien in den USA drei Jahre nach Wallace’ Tod und wurde zur Sensation. In ihm zeigt David Foster Wallace noch einmal sein ganzes Können – die unübertroffene Originalität seiner Sujets, die sprachliche Präzision, der sezierende Blick auf die Unzulänglichkeiten menschlicher Gesellschaft und der immer präsente Humor.

      Der bleiche König
      4,1
    • Ein Giftanschlag mit Schokoriegeln, ein verbrühtes Kind, ein durchgedrehter Lehrer – auch in seinen neuen Erzählungen nimmt David Foster Wallace die Wirklichkeit ins Visier und erweist sich als scharfsinniger Beobachter und brillanter Erzähler. Er schlachtet unbarmherzig gesellschaftliche Schwachstellen aus und beschreibt, wie Heuchelei, Hass und das Böse in die Welt kommen: ganz langsam, ganz harmlos, im Kopf jedes Einzelnen.

      In alter Vertrautheit
      4,1