Schematherapie bei Borderline-Persönlichkeitsstörung
Mit E-Book inside und Arbeitsmaterial
- 252 Seiten
- 9 Lesestunden





Mit E-Book inside und Arbeitsmaterial
Distanzierter Selbstschutz, verletzbare Kindmodi und fordernde Elternmodi – in der Schematherapie bezeichnet ein Modus den aktuellen Zustand des Patienten, mit dem man in der Therapie gut arbeiten kann und der deshalb im Vordergrund der therapeutischen Arbeit steht. Klar strukturiert und mit anschaulichen Fallbeispielen wird die Modusarbeit mit verschiedenen Störungsbildern vorgestellt. Gitta Jacob und Arnoud Arntz zeigen, welche Modusklassen es gibt und wie der Therapeut das Modus-Fallkonzept erarbeitet und dem Patienten vermittelt. Die schematherapeutischen Interventionen wie z. B. Stuhldialoge oder Imaginationen werden modusspezifisch vorgestellt. Fallbeispiele unterschiedlicher Patiententypen veranschaulichen das therapeutische Vorgehen. Mit FAQs zu jedem Kapitel. Die 2. Auflage vertieft das Thema der Unterwerfung, behandelt neu auch das Thema »Trotz« bei kindlichen Modi und greift auf neue Wirksamkeitsnachweise zur Schematherapie auf. Aus dem Inhalt: Moduskonzept ¿ Überwinden von Bewältigungsmodi ¿ Umgang mit verletzbaren, wütenden und impulsiven Kindmodi ¿ Interventionen bei dysfunktionalen Elternmodi ¿ Stärkung des gesunden Erwachsenenmodus
Die Schematherapie ist eine sinnvolle Ergänzung der Verhaltenstherapie. Schemata werden als überdauernde Eigenschaften verstanden, die sich bereits in der Kindheit ausbilden. Die Autoren legen den Schwerpunkt des Buches auf das Moduskonzept. Ein Modus (z. B. das verletzte Kind) ist der aktuelle Zustand des Patienten, der die Gefühle und Reaktionen stark bestimmt und deshalb im Vordergrund der therapeutischen Arbeit steht. Es wird gezeigt, welche Modusklassen es gibt und wie das Modus-Fallkonzept erarbeitet wird. Die schematherapeutischen Interventionen wie z. B. Stuhldialoge werden modusspezifisch vorgestellt. Fallbeispiele unterschiedlicher Patiententypen veranschaulichen das therapeutische Vorgehen. Typische Fragen werden am Ende jedes Kapitels beantwortet.
This is the second edition of the book that sparked the current wave of interest in schema therapy. Although schema therapy was originally developed by Jeff Young in the USA, it was not until unprecedented outcome data was published from pioneering Dutch clinical trials with BPD patients that the clinical CBT community took serious notice. Schema therapy has now become one of the most popular forms of contemporary CBT. It has parallels to the 'third wave' of contextual behavioural science in that it develops traditional CBT in new directions, but while contextual behavioural science priorities behavioural techniques based on acceptance and mindfulness, schema therapy is more cognitive and draws on elements of experiential learning, object relations and psychodynamic therapy in addition to traditional CBT. The first edition of this book has sold more than 3,000 copies at a steady rate of around 500 units per year since 2009.