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Bookbot

Lars Nowak

    Rauchwolken und Luftschlösser. Temporäre Räume
    Deformation und Transdifferenz
    • Vulkanausbrüche, Großbrände und Atomkatastrophen erzeugen große, medial präsente Rauchwolken, während Luftschlösser Produkte von Wünschen und Einbildungskraft sind. Räume existieren als Rauchwolken und Luftschlösser, beeinflusst von Dingen, Menschen und ihrer Umgebung. Doch oft hinterlassen Spuren keine dauerhaften Eindrücke; meist sind nur kurzfristige „Prägungen“ – temporäre Räume – möglich. Diese beiden Formen werden als zentrale Aspekte eines Prozesses betrachtet, in dem Medien, Technik, Politik, Kultur und Literatur Räume vermessen und markieren. Es zeigen sich Überkreuzungen und Überlagerungen des „Aktualen“ und des „Imaginären“. Die Sammlung umfasst Beiträge von verschiedenen Autoren, die sich mit diesen Themen auseinandersetzen. Die Publikation ist in einem handlichen Format von 154 x 220 mm mit 288 Seiten erschienen und kostet 24 Euro. Sie ist als Broschur mit Fadenheftung und Schutzumschlag gestaltet. Konzept und Gestaltung stammen von Sarah Käsmayr, das Lektorat wurde von Katha Schulte übernommen. Diese Arbeit wird in der Reihe des Instituts für Kunst- und Musikwissenschaften der Hochschule für Künste Bremen veröffentlicht.

      Rauchwolken und Luftschlösser. Temporäre Räume2013
    • Deformation und Transdifferenz

      Freak Show, frühes Kino, Tod Browning

      • 688 Seiten
      • 25 Lesestunden

      Dieses Buch bildet die bislang umfangreichste Studie über den Hollywood-Regisseur Tod Browning, dessen vielschichtiges Werk es jenseits der klassischen Filme »Dracula« (1931) und »Freaks« (1932) noch zu entdecken gilt. In ihm wird Brownings Schaffen nicht nur einer minutiösen immanenten Analyse unterzogen, sondern auch mit seinen wichtigsten film- und kulturhistorischen Kontexten verknüpft: mit der »freak show« des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts, mit dem frühen Kino der Attraktionen und mit dem System der filmischen Genres. Theoretischer Ausgangspunkt der Untersuchung ist die These, dass der monströse Körper, der im Mittelpunkt der Filme Brownings steht, deshalb als bedrohlich empfunden wird, weil er zentrale Leitunterscheidungen der Gesellschaft, wie etwa diejenigen zwischen Mann und Frau, Weißem und Farbigem oder Mensch und Tier, überschreitet. Diese Transgressionen vermögen aber die kulturelle Konstruiertheit der fraglichen Differenzen offenzulegen und die diesen eingeschriebenen Hierarchisierungen und Ausschlussmechanismen zu subvertieren. Die Monographie erörtert, inwiefern die genannten populärkulturellen Hervorbringungen der Zeit von 1840 bis 1940 dieses kritische Potential des deformierten Leibes zur Entfaltung bringen, und entwirft eine moderne Kulturgeschichte physischer Monstrosität, die sich dem linear-teleologischen Geschichtsverständnis dieser Epoche gerade entzieht.

      Deformation und Transdifferenz2011
      3,5