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Mehmet Emir

    Die Abenteuer des Herrn Hüseyin
    Ich bin immer noch in Wien
    • Ich bin immer noch in Wien

      Briefe an Mama und Papa in der Türkei

      • 159 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Mehmet Emir trat mit 16 Jahren in die Fußstapfen des Vaters und kam nach Wien, um Fußballer zu werden – landete aber zuerst am Bau. Bald lernte er Deutsch, das Fotografieren brachte ihm sein Vater bei. Mittlerweile lebt er seit 30 Jahren in Wien. Emirs Briefe sind Zeugnisse der österreichischen Realität der letzten Jahrzehnte, kritische Betrachtungen zu der allzu oft durch ihre Stumpfheit und Kälte gekennzeichneten Politik und Gesellschaft. Jenseits von Punschstand und Opernball, Finanzkrise und Politskandalen, Schwarz und Blau erscheint das Dorf seiner Kindhheit im Bewusstsein des Autors als idealisierter Ort – wie das Wien auf den Fotos, die der Gastarbeiter-Vater seinerzeit an die Familie in der Türkei schickte. »Ich bin immer noch in Wien« stellt Mehmet Emir einmal fest. In diesem Satz schwingt jene bittere Erkenntnis mit, welche die Essenz dieses Buches ausmacht: Der Ort seiner Jugend, seiner Sehnsucht ist ihm unwiederbringlich entfremdet, Wien und Österreich sind zur immer wieder hinterfragten Alternativheimat geworden.

      Ich bin immer noch in Wien
    • Hüseyin ist seit langem in Wien. Dem Hüseyin ist das Ganze ziemlich fremd. Hüseyin ist anderer Meinung, aber er ist geduldig Herr Hüseyin ist gegen jede Form der Gewalt. Herr Hüseyin ist erfreut über das schöne Wetter. Hüseyin ist glücklich, aber auch sentimental. Hüseyin ist an der Reihe. Mit dem Herrn Hüseyin hat Mehmet Emir eine Figur geschaffen, die Erfahrungen eines Immigranten in Österreich und Wien mit der Herkunft aus einer anderen Lebenswelt verbindet. Hüseyins Briefe sind Zeugnisse der österreichischen Realität der letzten Jahrzehnte, kritische Betrachtungen zu der allzu oft durch ihre Stumpfheit und Kälte gekennzeichneten Politik und Gesellschaft.

      Die Abenteuer des Herrn Hüseyin