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Nicolas Zenzen

    Objekte erzählen Geschichte(n)
    Oikumene Studien zur antiken Weltgeschichte - 10: Aneignung und Abgrenzung
    • Objekte erzählen Geschichte(n)

      • 303 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Der Katalog behandelt die Geschichte der Klassischen Archäologie in Heidelberg. Diese wurde von Personen gestaltet, durch die historischen Rahmenbedingungen maßgeblich geprägt und spielte sich an mehreren Orten innerhalb der Stadt ab. All dies kommt hier zur Sprache. Im Vordergrund stehen aber Objekte aus den Sammlungen des Instituts für Klassische Archäologie. Schließlich machen diese die bis heute ungebrochene Faszination des Fachs aus. Doch wissen sie eben nicht nur vom Leben in der Antike zu berichten, sondern auch von den Umständen ihrer Erwerbung, von der Geschichte ihrer Erforschung und von ihrem Missbrauch zu propagandistischen Zwecken. In 17 Episoden lassen sie so die Entwicklung des Instituts für Klassische Archäologie im Lauf der vergangenen 150 Jahre plastisch werden. Ergänzt werden sie von sechs Aufsätzen, die ausgewählte Aspekte der Institutsgeschichte in diachroner Perspektive betrachten. Der Band entstand unter maßgeblicher Mitwirkung von Studierenden und Promovierenden.

      Objekte erzählen Geschichte(n)2016
    • Oikumene Studien zur antiken Weltgeschichte - 10: Aneignung und Abgrenzung

      Wechselnde Perspektiven auf die Antithese von 'Ost' und 'West' in der griechischen Antike

      • 521 Seiten
      • 19 Lesestunden

      Der Band vereint die Beitrage einer Tagung des Exzellenzclusters Asien und Europa im globalen Kontext, die an der Universitat Heidelberg stattfand. Im Fokus steht die Antithese zwischen Ost und West, die in der griechischen Antike zwischen dem 6. und dem 2. Jahrhundert v.Chr. konstruiert wurde. Sie wird hier als ein vielschichtiges Spannungsfeld begriffen, auf dem politische, gesellschaftliche und kulturelle Strukturen und Impulse von beiden Seiten in eine dynamische Wechselwirkung eintraten. Verschiedene Aspekte von Kultur Religion, Wissenschaft, Weltsicht, Wirtschaft, Architektur und Lebensstil werden mit Blick auf diesen Gegensatz nebeneinander gestellt. Archaologen, Historiker und Philologen aus den Bereichen des Alten Orients und des antiken Griechenlands betrachten parallel jeweils einen dieser Sektoren, um Ubereinstimmungen und Unterschiede zwischen ihnen erkennbar zu machen. Durch diesen balancierten und flexiblen Dialog sollen die Dominanz der westlichen Perspektive und der monolithische Charakter des daraus abgeleiteten Konzeptes Orient versus Westliche Welt aufgebrochen und uberwunden werden, ohne dass die historische Wirkmacht dieser Konzepte negiert wurde.

      Oikumene Studien zur antiken Weltgeschichte - 10: Aneignung und Abgrenzung2013