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Alexa Wild

    Ihr haltet das aus!
    Schwarze Nebel, weiße Hände
    Niemand wüsste von mir
    Zu Mittag um zwölf war alles erledigt
    • Zu Mittag um zwölf war alles erledigt

      Zwei Familien brechen ihr Schweigen: Über ein Leben an der Grenze - und darüber hinaus.

      • 168 Seiten
      • 6 Lesestunden

      „Das Zeitalter der Extreme" nannte der britische Historiker Eric Hobsbawm das 20. Jahrhundert mit seinen zwei Weltkriegen. Extrem und unvorstellbar war auch das Leben einer Familie aus der Untersteiermark, die 25 Jahre des Vertriebenwerdens mit zum Schluss zehn Kindern erlebte, bis sich ein Bauer ihrer erbarmte. Noch viel länger, nämlich 60 Jahre, suchten zwei Geschwister nach ihrem Vater und fanden in Slowenien nicht nur seine sterblichen Überreste, sondern erfuhren auch, welches Verhängnis seiner Ermordung zwei Wochen nach Kriegsende voranging. Sie fanden dabei aber auch neue Freunde auf der anderen Seite der Grenze. -- (from publisher)

      Zu Mittag um zwölf war alles erledigt
    • Niemand wüsste von mir

      Pepi Heußerer war das ledige Kind »von Knecht und Dirn« – geächtet, geschunden, mit einem Sautrog als Bett. Doch er fand sein Glück.

      Niemand wüsste von mir
    • „Schwarze Nebel, weiße Hände“ schildert den beeindruckenden Überlebenskampf des staatenlosen Luca im steirisch-slowenischen Grenzgebiet, das vor dem Ersten Weltkrieg jahrhundertelang vereint und danach seines traditionellen Hinterlandes beraubt war. Eine menschliche wie wirtschaftliche Katastrophe für die gemischtsprachige Bevölkerung. Luca wuchs in einer Keusche ohne Strom und ohne Wasser, ohne Straße, zwischen Partisanen und SS auf. Anders als seine Mutter, Schulkollegen und Bekannte hat er die Gräuel überlebt. Der Wald bestimmt bis heute sein Leben, aus dem auch die bitterste Not die Freude und Gelassenheit nicht vertreiben konnte.

      Schwarze Nebel, weiße Hände
    • Ihr haltet das aus!

      Von Aibl nach Afrika, von Usedom nach Teheran: Zwei Lehrlinge aus der Nach­kriegszeit unterwegs zum Erfolg

      • 176 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Es brannte der Hut. Von uns vier Männern am Turmkran wurden zwei krank. Der Bauleiter fürchtete um die zeitgerechte Fertigstellung der Staumauer. Aber mein Kollege und ich könnten das Projekt retten und so zu Helden werden. „Macht einen 24er! Ihr haltet das aus!“ Wir sollten 24 Stunden am Turmkran durcharbeiten, dann fünf Stunden schlafen, um dann wieder 24 Stunden durchzuarbeiten. Wir bekamen das Essen zum Kran gebracht. Zum Schlafen wurden wir mit dem Firmenwagen abgeholt und ins Quartier chauffiert. Unglaubliche Privilegien für uns junge Burschen. Wir fühlten uns sehr wichtig. Diesen Rhythmus hielten wir neun Wochen durch. Dann brach als Erster mein Kollege zusammen, kurze Zeit später auch ich. Wir wurden für zwei Wochen in die Linzer Nervenheilanstalt eingeliefert. Das war sehr ehrenrührig. Wir standen vor den anderen Kollegen als Dummköpfe da. Sie lachten uns aus. – Sepp Faullend Auf dem Flug nach Teheran fiel mir ein, dass ich keinen Reis mochte. Wovon sollte ich mich in Teheran ernähren? Bei meiner Ankunft erfuhr ich zudem, dass ich zum stellvertretenden Direktor ernannt worden war. Das war mir sehr unangenehm. Ich hatte keine Auslandserfahrung und keine Ahnung davon, was mich vor Ort erwartete. – Ich blieb viereinhalb Jahre in Teheran. – Wolfgang Heinz

      Ihr haltet das aus!