Gratis Versand ab € 16,99. Mehr Infos.
Bookbot

Helen Hessel

    Lolita
    Ich schreibe aus Paris
    • Ich schreibe aus Paris

      Über die Mode, das Leben und die Liebe

      Helen Hessel, geb. Grund, war nicht nur die Frau, die Jules und Jim liebte, sondern auch eine eigenständige Autorin. Aufgewachsen in Berlin, strebte sie zunächst eine Karriere als Malerin an und war Schülerin von Käthe Kollwitz. 1912 zog sie nach Paris, wo sie Franz Hessel traf und 1914 heiratete. Ab den 1920er Jahren begann sie zu schreiben und veröffentlichte zahlreiche Artikel, die das Pariser Leben, insbesondere die Mode, lebhaft widerspiegeln. Ihre eigene Auffassung vom 'Wesen der Mode' und ihr Gespür für den Zusammenhang von Zeitströmungen und Kleidungsstilen prägten ihre Arbeiten. Sie thematisierte das Verhältnis von Mode und weiblicher Selbstdefinition, insbesondere die Unterschiede zwischen Frankreich und Deutschland. Ihre Tätigkeit als Korrespondentin der 'Frankfurter Zeitung' wurde durch den politischen Bruch von 1933 beeinträchtigt; nach 1937 wurde das Publizieren zunehmend schwieriger. Der vorliegende Band versammelt ihre wichtigsten Artikel und eine Auswahl von Zeichnungen und Fotografien bedeutender Künstler, die ihre Texte begleiteten. Helen Hessel, geboren 1886 in einer Berliner Bankiersfamilie, lebte nach dem Krieg in den USA und kehrte 1950 nach Paris zurück, wo sie 1982 verstarb. Die Herausgeberin Mila Ganeva und Manfred Flügge haben umfangreiche biographische Arbeiten zu Helen und Franz Hessel sowie zur deutschen Emigration in Frankreich veröffentlicht.

      Ich schreibe aus Paris
      3,3
    • Vladimir Nabokov wurde am 22. April 1899 in St. Petersburg geboren und floh 1919 nach Westeuropa. Er studierte von 1919 bis 1922 in Cambridge russische und französische Literatur. Zwischen 1922 und 1937 lebte er in Berlin, wo er seine ersten Werke unter dem Pseudonym W. Sirin veröffentlichte. Nach der Flucht aus Nazideutschland lebte er von 1937 bis 1940 in Südfrankreich und Paris, bevor er 1940 in die USA übersiedelte. Von 1961 bis 1977 wohnte er im Palace Hotel in Montreux und starb am 2. Juli 1977. Maria Carlsson ist seit Ende der Fünfzigerjahre als Übersetzerin angloamerikanischer belletristischer Werke aktiv, insbesondere durch ihre Übersetzungen von John Updikes Romanen und Erzählungen. Sie wurde 1994 mit dem Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Preis und 2002 mit dem Helmut-M. Braem-Übersetzerpreis ausgezeichnet. Kurt Kusenberg, 1904 in Göteborg geboren, verbrachte seine Kindheit in Lissabon und kehrte während des Ersten Weltkriegs nach Deutschland zurück. Er studierte Kunstgeschichte in München, Berlin und Freiburg und promovierte 1928. Kusenberg arbeitete als Kritiker und Chefredakteur, bevor er 1947 Lektor beim Rowohlt Verlag wurde. Ab den 1950er Jahren veröffentlichte er eigene Kurzgeschichten, die oft groteske Welten erkunden. Er starb 1983 in Hamburg. Dieter E. Zimmer, geboren 1934, war freier Autor und Übersetzer. Von 1959 bis 1999 war er Redakteur bei DIE ZEIT, wo er von 1973 bis 1977 das Feuilleton leitete. Er erhie

      Lolita
      4,0